Grenzüberschreitendes Sportfest in Annaberg

Schulsport Schüler mit und ohne Behinderung traten gemeinsam an

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Benny-Joe Schwarz von der FS Christian Felix Weiße beim Korbwurf. Foto: Thomas Fritzsch

Annaberg-B. Grenzen überwinden, Vorurteile abbauen und Ausgrenzung verhindern - diese Ziele haben Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung beim grenzüberschreitenden, kooperativen Sportfest in Annaberg-Buchholz in die Praxis umgesetzt. Und die Freude stand den Kindern ins Gesicht geschrieben bei der 8. Auflage des Sportfestes in der Silberlandhalle von Annaberg-Buchholz vergangenen Dienstag.

230 Kinder hatten trotz sehr unterschiedlicher Fähigkeiten gemeinsam ihre sportlichen Leistungen unter Beweis gestellt. Die Teilnehmer der sechs Förderschulen des Erzgebirgskreises, Annaberg-Buchholz, Marienberg, Oelsnitz, Schwarzenberg, Aue und Johanngeorgenstadt sowie zweier Einrichtungen aus dem tschechischen Komotau, absolvierten zunächst einzeln die Disziplinen Pedallauf, Korbwurf, Dreierhopp und Schlängellauf.

Mit Sport und Spaß Karten für den FC Erzgebirge-Aue gewinnen

Den Höhepunkt zum Abschluss bildete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Maria-Montessori-Schule, des Landkreisgymnasiums und des Beruflichen Schulzentrums für Technik, Ernährung und Wirtschaft aus Annaberg-Buchholz, die sich vorher als Wettkampfrichter einbrachten, ein Staffelwettbewerb. Anschließend wurden noch 60 Medaillen in verschiedenen Kategorien und Altersklassen vergeben.

Die Gewinner können sich bereits allesamt auf eine Einladung zu einem Heimspiel des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue freuen.

Organisiert wurde das grenzübergreifende Projekt von der Christian-Felix-Weiße-Schule der Adam Ries-Stadt. Dort werden von 24 Erziehern und Lehrern 52 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren betreut.



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