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Großeinsatz in Scharfenstein: Was war passiert?

Szenario Einsatz stellte sich als Übung heraus

Scharfenstein. 

Scharfenstein. In der Nacht vom Freitag zu Samstag wurden die Feuerwehren Scharfenstein, Grießbach, Drebach und Venusberg, sowie der zweite Einsatzzug des Katastrophenschutz gegen 0:30 Uhr nach Scharfenstein zum Bahnübergang alarmiert.

Ein Zug der Erzgebirgsbahn war dort mit zwei PKW zusammengestoßen und hat diese einen Abhang hinunter geschleudert. In einem Fahrzeug wurden zwei Personen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit schweren Gerät befreit werden.

Auch im Zug befanden sich über ein dutzend Verletzte, die durch die Vollbremsung und Aufprall regelrecht durch den Zug geschludert wurden. Mit einem Großaufgebot an Rettungskräften gelang es den Helfern, alle Personen zu versorgen.

Dazu wurde ein Behandlungsplatz aufgebaut, wo die Verletzten erstversorgt und nach Sichtung des leitenden Notarztes in verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden.

Die Bahnlinie war während des Einsatzes für zirka zwei Stunden gesperrt.

Zusammenarbeit der Organisationen stärken

Zum Glück stellte sich das Szenario als lang geplante Übung heraus, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisation zu stärken. Insgesamt gab es 19 Verletzte mit unterschiedlichen Verletzungsgraden. Im Einsatz waren insgesamt 120 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie ein Verantwortlicher der Bahn.



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