Großer Preis der Bundesrepublik Deutschland

Ringen Sportlerinnen haben sich auf internationaler Ebene gemessen

Thalheim. 

Thalheim. Beim internationalen Grand Prix von Deutschland in Dormagen haben sich jetzt 179 Teilnehmerinnen der Altersklassen Frauen/Juniorinnen und Kadettinnen im Wettkampf um den Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland gemessen. Aus Sicht des RV Thalheim waren dort mit Lilly Schneider (-76 kg, Frauen/Juniorinnen) und Sophie Krauß (-57 kg, Kadettinnen) zwei Sportlerinnen am Start.

Lilly Schneider musste sich knapp geschlagen geben

Lilly Schneider ist gleich am Anfang auf Natalya Vorobieva aus Russland getroffen - eine Top-Sportlerin, die unter anderem mehrfache Welt- und Europameisterin ist. Sie war zudem 2012 Olympiasiegerin und ist aktuell amtierende Vize-Olympiasiegerin. Gegen so viel Kampfgewalt hatte Lilly Schneider keine Chance, bereits nach einer Kampfminute sah sie sich auf Schultern.

Gegen die Britin Georgina Nelthorpe lief es zwar besser, aber dennoch musste sich Lilly Schneider letztlich knapp geschlagen geben - somit war es in der Endabrechnung Platz sechs für sie. Sophie Krauß war im Limit bis 57 Kilogramm der Kadettinnen am Start. Für sie wurde es am Ende ein 10. Platz.

Gute Chancen für Gerda Barth

Gerda Barth vom FC Erzgebirge Aue (61 kg, Kadettinnen) landete auf einem starken fünften Platz. Die Griesbacherin hat drei ihrer Kämpfe gewonnen, zwei verloren und greift nach Ticket für die Nationalmannschaft. FCE-Trainer Björn Schöniger sagt: "Gerda Barth hat die Nase ganz weit vorn Richtung Europameisterschaft. Da ihre Konkurrentin Jasmin Jakob aus Württemberg nur auf dem neunten Platz gelandet ist."

Bei der Deutschen Meisterschaft am 29. März in Berlin wird es ein direktes Aufeinandertreffen geben. "Und dort wird sich entscheiden, wer von beiden zur Europameisterschaft fährt", so Schöniger, der guter Dinge ist und gute Chancen für Gerda Barth ausrechnet.