Großer Saal in Schneeberg bekommt neues Gesicht

Investition Nutzung der Schließzeit der "Goldnen Sonne" für Renovierung und Neugestaltung

Schneeberg. 

Schneeberg. Die Zeit der Zwangsschließung, die aus der Allgemeinverfügung hinsichtlich der Corona-Pandemie rührt, nutzt man im Kulturzentrum "Goldne Sonne" in Schneeberg für Renovierungs- und Neugestaltungsarbeiten. Die Investition aus Eigenmitteln liegt bei rund 120.000 Euro. In Angriff genommen hat man ganz konkret den Großen Saal. Dort ist laut Geschäftsführer Peter Stimpel in den letzten 25 Jahren nichts verändert worden.

Umsetzung von zwei Maßnahmen

Ursprünglich hatte man vor, jetzt lediglich die Empore in Angriff zu nehmen. Der restliche Saal sollte im Mai folgen. "Durch die aktuelle Absage der Veranstaltungen haben wir uns gesagt, wir nutzen die Zeit und realisieren beide Maßnahmen zusammen", so Stimpel. Zur Maßnahme gehören klassische Malerarbeiten und die Erneuerung der Beleuchtungskörper. Man habe sich für Lampen entschieden, die von der Lichtintensität her deutlich höher sind als die bisherigen, die stellenweise kaputt und nicht mehr richtig dimmbar waren und für die eine Ersatzbeschaffung nicht mehr möglich ist. Stimpel sagt: "Durch die Umstellung auf LED haben wir bei Messen oder Ausstellungen ordentlich Licht zur Verfügung und es werden zudem Kosten reduziert."

Zielgerichtet belüften

Im Fokus steht auch die Holzpflege an der Saal-Decke und man schafft eine Projektionsfläche im Bühnenbereich. Ein weiteres Thema ist die Lüftung im Kulturzentrum. Zum Belüftungssystem, das mit Frischluft von außen arbeitet und das sehr großzügig dimensioniert ist, läuft seit letztem Jahr eine Untersuchung. Das Problem: es gibt keine Steuerung. Doch das soll sich jetzt ändern, um zielgerichteter belüften zu können und Dinge, wie die Nachtabkühlung regelbar zu machen. Mit einer höheren Lüftungsintensität sei zudem zu rechnen.