Große Anteilnahme nach Busunglück

Gedenken Rund 1.000 Besucher bei Fürbitte dabei

Noch immer sind viele Menschen in Annaberg-Buchholz tief betroffen von dem schweren Busunglück, das sich am Freitagnachmittag auf der A4 bei Erfurt ereignete. Der Reisebus kam nach einem Überholmanöver von der Straße ab, fuhr in die Böschung und kippte auf dem Seitenstreifen um. Im Bus saßen 59 Schüler aus drei achten Klassen der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge (EGE) aus Annaberg-Buchholz sowie ihre Betreuer. Sie waren auf der Heimreise von einem Englandtrip. Der vierjährige Sohn einer Lehrerin starb an seinen schweren Verletzungen. 25 Insassen wurden schwer verletzt. Die weiteren Insassen und der Busfahrer erlitten leichte Verletzungen. Nach Angabe des österreichischen Busunternehmers war der Fahrer erst am Morgen in den Bus gestiegen und hat demnach nicht länger als vier Stunden am Steuer gesessen. Die Untersuchungen laufen noch. Das Mitgefühl der Annaberger zeigte sich auch in einem Fürbittgottesdienst, der am Sonntag für die Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge und die vom Unfall Betroffenen in der St. Annenkirche stattfand. Dazu schrieb der hauptamtliche Geschäftsführer Wolfram Günther auf der Homepages der EGE: "Wir sind überwältigt von der großen Unterstützung unserer Schulgemeinde, die auch und in besonderer Weise durch die ca. 1.000 Gottesdienstbesucher deutlich wurde."