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Großeinsatz der Polizei auf altem Wokensteiner Fabrikgelände

Durchsuchungsaktion Verdacht auf Verstoß gegen Waffengesetz war der Auslöser

Wolkenstein. 

Wolkenstein. Ein Großaufgebot der Polizei hat am Mittwochmorgen in Wolkenstein für Aufsehen gesorgt. Neben mehreren Transportwagen waren auch Beamte in zivilen Fahrzeugen angerückt, um ein ehemaliges Fabrikgelände zu durchsuchen. Laut der Chemnitzer Polizeidirektion wurde bei der Aktion einem Hinweis nachgegangen, der den Verdacht eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufkommen ließ.

Spürhunde und Unklarheiten

Auf dem an der Freiberger Straße und der Badstraße gelegenen Bereich kamen auch Spürhunde zum Einsatz. Einige der insgesamt rund 30 Beamten trugen Helme und Waffen. Neben den zahlreichen Polizeiwagen am Straßenrand ein Grund mehr, dass sich Passanten verdutzt die Augen rieben. Angaben über den Einsatz waren vor Ort allerdings nicht zu erfahren.

Auch für Bürgermeister Wolfram Liebing und die Stadtverwaltung blieb der Grund der Aktion zunächst im Unklaren. "Wir waren nicht darüber informiert", so Liebing. Zwar habe es in der Vergangenheit auf dem besagten Fabrikgelände bereits Vorkommnisse gegeben, in den letzten Jahren sei es jedoch ruhig geblieben. Auf dem Gelände gebe es mehrere Nebengebäude mit unterschiedlichen Eigentümern. Dementsprechend überraschend kam die Aktion am Mittwoch, die mit einem Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Chemnitz erfolgte. Die Ermittlungen zu dem Fall, bei dem laut Polizei vor Ort keine verfahrensrelevanten Beweismittel gefunden wurden, dauern an.



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