Großer Andrang beim Rekordversuch

Sport-Stacking 120 Zschopauer Schüler beteiligen sich

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Zum Abschluss stapelten alle Schüler gemeinsam eine große Pyramide aus Bechern. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Noch wird es einige Zeit dauern um herauszufinden, ob am Sport-Stacking-Rekordtag in der vergangenen Woche tatsächlich ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde. Rund um den Globus wurden im Zuge dieser modernen Sportart Becher schnellstmögich auf- und abgestapelt.

Nicht nur aufgrund der Zeitverschiebung steht die genaue Auswertung noch aus. Auch die Prüfung der gemeldeten Zahlen erfordert bis zu zehn Tage. Doch für die Zschopauer Teilnehmer steht schon jetzt fest, dass die Veranstaltung wieder mal ein voller Erfolg war. "Es war sehr, sehr schön. Mit 120 Schülern lagen wir genau im Bereich der Erwartungen", sagt Lehrerin Fanja Büchner, die mit der Zschopauer Martin-Andersen-Nexö-Oberschule bereits zum sechsten Mal am Rekordversuch teilnahm. Bislang hat es stets geklappt. Und auch diesmal ist sie zuversichtlich, dass die zu knackende Zahl von 622.809 flinken Becherstaplern auch tatsächlich erreicht wurde.

Grund für den Optimismus von Fanja Büchner, wieder mal zu einem Eintrag ins Guinnesbuch der Rekorde beigetragen zu haben, ist die große Resonanz in ihrer Umgebung. Seit die Lehrerin vor elf Jahren in einer Fernsehreportage vom Sport-Stacking und dessen immensen Nutzen erfuhr, findet die von ihr ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft großen Anklang. "Durch diese Sportart werden beide Gehirnhälften gleichzeitig aktiviert. Es hilft den Kindern auch in der Schule zum Beispiel bei der Konzentration und der Stressbewältigung", erklärt Fanja Büchner. Außerdem helfen die gemeinsamen Aktionen dem Teamgeist und der Disziplin.

So erlebte die Lehrerin vergangene Woche einen überraschend entspannten Tag: "Die älteren Schüler haben das sehr gut organisiert." Unter anderem zählten sie die Teilnehmer und zeigten Jüngeren, wie es geht.



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