Großer Andrang in den Skigebieten

Freizeit Viele Menschen tummeln sich am Fichtelberg - Parkplätze überfüllt

Der Skilift in Oberwiesenthal. Foto: Bernd März

Oberwiesenthal. Der Winter hat derzeit die höchsten Mittelgebirgslagen fest im Griff. Dabei schauen alle unterhalb 900 Höhenmeter in die Röhre. Die Lifte stehen still, Tauwetter brachte eine Schneeschmelze mit sich. Anders im Erzgebirge. Hier liegen in Oberwiesenthal (950 Meter hoch) und auf dem Fichtelberg reichlich Schnee. Das sorgt einen Tag vor Silvester für ein regelrechtes Chaos. Die Skilifte waren brechend voll, lange Wartezeiten standen auf dem Programm. Auf den Pisten war das Gedrängel groß. Parkplätze gab es weder in Oberwiesenthal noch auf dem Fichtelberg. Tausende Wintersportler drängelten sich - und das auf Grund des Schneemangels in den mittleren und tieferen Lagen - auf dem Fichtelberg. Der Parkplatz am Fichtelberg wurde daher geschlossen.

Viel los trotz Wind und Wetter

Dazu war das Wetter alles andere als kaiserlich. Tief Yvette brachte ca. 30 cm Neuschnee auf dem Fichtelberg. Dazu wehte ein stark stürmischer Wind. Da blies es teilweise die Skifahrer vom Plateau weg. Touristen konnten sich auf dem Fichtelberg teilweise kaum auf die Beine halten. Die gefühlte Temperatur betrug teilweise unter -10 °C. Nebel und Schneeschauer brachten keine gute Fernsicht.

Dabei sind auch die Tage der Wetterwarte auf dem Fichtelberg gezählt. Der DWD automatisiert immer mehr Wetterstationen. Ab 1. Januar gibt es auch auf dem Fichtelberg kein Wetterbeobachtungspersonal mehr. Die automatisierten Messangaben liefern oft Fehlmessungen. Gerade auf dem Fichtelberg sind Wetterbeobachtungen wichtig gewesen. Ob Tornados im Sommer (29.07.2005) oder seltene Wetterphänomene im Winter, all diese Beobachtungen gehören übermorgen der Vergangenheit an.