Großer Spielezuwachs: Strahlende Augen bei Lößnitzer Grundschülern

Initiative Hort Altstadt gewinnt bei "Spielen macht Schule"

Lößnitz. 

Lößnitz. Im Kinderhort Altstadt in Lößnitz steht das Spielen hoch im Kurs. Es gibt eine Brettspiel-AG mit zehn Kindern, die sich einmal in der Woche trifft. "Anfangs haben die Kinder ihre Lieblingsspiele mitgebracht. Jetzt arbeiten wir verschiedene Spiele-Kategorien ab und lernen dabei neue Spiele kennen.

Herantasten an schwierigere Spiele

Was sich die Kinder gewünscht haben, ist ein eigenes Spiel, was sie selbst entwerfen wollen. Das soll zum Ende des Schuljahres realisiert werden. Aktuell tasten wir uns gerade an schwierigere Spiele heran", erzählt Erzieherin Kathrin Strauß.

Das Spielen sei insgesamt die Hauptbeschäftigung der Hortkinder und dafür räume man sehr viel Platz und Zeit ein. Da lag es nahe, dass man sich im Mai bei der Initiative "Spielen macht Schule - auch am Nachmittag", die von Mitgliedern der Spielwarenbranche unterstützt wird, beteiligt hat.

Eine von 100 Gewinner-Einrichtungen

"Das war eine kleine Bewerbung, die wir eingereicht haben. Dort haben wir auch unsere Brettspiel-AG mit beschrieben und wie super sie in den Hort passt", so Strauß. Groß ist die Freude jetzt, da die Nachricht kam, dass der Kinderhort Altstadt in Lößnitz zu den 100 Einrichtungen deutschlandweit gehört, die gewonnen haben.

"Traditionelles Spielen ist wichtig"

Bedeutet: man hat in Summe 46 Spiele erhalten. Die Hälfte davon soll künftig an Eltern verliehen werden damit sie zuhause gemeinsam mit ihren Kindern spielen können. Bürgermeister Alexander Troll, dessen Sohn zur Brettspiel-AG gehört, sagt: "Das traditionelle Spielen ist wichtig. Man lernt gemeinsam zu spielen und auch das Gewinnen und Verlieren."