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Grüner Strom kommt künftig vom Dach des Erzgebirgsstadions

Solar Grundstein für regionale Energiewende gelegt

Aue. 

Aue. Für eine verantwortungsvolle regionale Energiewende im Erzgebirge haben die Stadtwerke Aue- Bad Schlema und deren Kooperationspartner Clen Solar aus Aue gemeinsam mit dem Erzgebirgskreis und dem FC Erzgebirge Aue, einen Grundstein gelegt.

Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Fast ein Jahr Planung steckt in dem Photovoltaik-Projekt, das jetzt auf dem Dach des Erzgebirgsstadions umgesetzt wird. Mehr als 3.856 Quadratmeter Photovoltaikmodule werden aktuell auf dem Stadiondach montiert und lassen das Tribünendach zum Hingucker werden. Die Anlage soll in den nächsten zwei bis drei Monaten in Betrieb gehen. Der FC Erzgebirge Aue ist mit diesem Projekt Vorreiter im Osten Deutschlands und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es ist ein erster wichtiger Schritt für eine sichere und saubere Zukunft im Erzgebirge.

Ein paar Zahlen: die Anlage auf dem Stadiondach liefert künftig 700.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom und es werden jährlich 330.479 Kilogramm an CO2-Emmissionen eingespart. Betrieben wird die Anlage von Clen Solar und dem FC Erzgebirge Aue.

Die Stadtwerke Aue - Bad Schema, die das Projekt von Anfang an begleiten, sind der zuständige Netzbetreiber und werden den Solarstrom vermarkten. Wie FCE-Geschäftsführer Michael Voigt sagt, sei man froh und stolz, gemeinsam mit den Partnern so ein Vorzeigeprojekt umsetzen zu können. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sieht im Landkreis ein erhebliches Potenzial bei der Nutzung von Solarenergie und begrüßt die Umsetzung des Projektes. Wie Fraktionsmitglied Thomas Walther sagt, sei die Installation der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Erzgebirgsstadions beispielgebend.

Wie Walther sagt, könnten im Zusammenspiel von Kommunen, Landkreis und anderen Akteuren, wie Wohnungsgesellschaften oder Stadtwerken, weitere Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von kommunalen Gebäuden installiert sowie bei Neubauten integriert werden. Er spricht von regionaler Wertschöpfung, einer preiswerten Stromversorgung und einem Beitrag zum Klimaschutz.