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Grünhainichen will Wanderern noch bessere Bedingungen bieten

Sanierung Wegenetz soll dank Fördermitteln besser beschildert und ausgestattet werden

Grünhainichen. 

Grünhainichen. Aktuell hat der Winter die Landschaft im Erzgebirge fest im Griff. Doch der Grünhainichener Gemeinderat denkt bereits an die Zeit, wenn die weiße Hülle wieder verschwunden ist und Wanderer sowie Radfahrer die Region erkunden wollen. Voraussetzung dafür ist ein gut erschlossenes Wegenetz, für das nun weitere Grundlagen geschaffen wurden. So stimmte der Gemeinderat einheitlich einer Zweckvereinbarung zu, durch die Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung des überregional bedeutsamen "Kern-Wanderwegenetzes" ergriffen werden sollen.

Unterstützung aus Dresden

Grünhainichen ist dabei nur eine von mehreren Kommunen in der Region, die sich dem Vorhaben unter dem Dach des Vereins zur Entwicklung der Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal verschrieben haben. Um gemeinsam den Tourismus zu stärken, sollen die Wege noch besser ausgeschildert werden. Auch die Ausstattung, zum Beispiel mit Bänken und Hütten, gehört dazu. Finanziert werden soll das Projekt durch Fördermittel, wobei der Zuschuss aus der Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" beantragt wird.

Liste an Maßnahmen ist lang

"Von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge wurden die Wege inspiziert, um zu erkennen, was getan werden muss", erklärt Grünhainichens Bürgermeister Robert Arnold: "Von A bis Z wurde alles aufgenommen." Im Fall von Grünhainichen ist die Liste notwendiger Maßnahmen so lang, dass insgesamt rund 34.000 Euro an Kosten zusammenkommen. Darüber ärgert sich Robert Arnold aber keineswegs, zumal die Kommune mit seinen drei Ortsteilen relativ groß ist. Vielmehr ist der Bürgermeister positiv gestimmt, da von einem Fördermittelanteil von 90 Prozent für die vorgeschlagenen Investitionen auszugehen sei. Einen entsprechenden Antrag stellen alle Kommunen gemeinsam.

"Ein wahnsinnig großer Schritt"

Sobald die Fördermittel bewilligt sind, muss Grünhainichen seinerseits nur 3400 aufbringen, um laut Arnold "einen wahnsinnig großen Schritt zu machen". Der Bürgermeister meint damit die Steigerung der Attraktivität, durch die möglichst viele Touristen und Wanderer in die Region gelockt werden sollen. Denen sollen durch die Sanierungsarbeiten verbesserte Bedingungen geboten werden. Konkret sind davon 22 Schilderstandorte, sechs Info-Tafeln, acht Bänke, zwei Sitzgruppen sowie zwei Wetterschutzhütten betroffen.



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