Grundschulen sollen erhalten bleiben

Schule Elternrat mischt bei der Diskussion in Lößnitz mit

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Thomas Klug ist der Vorsitzende des Kreiselternrates. Foto: Wendland

Lößnitz. Die drei Grundschulen der Stadt sind in Lößnitz nach wie vor ein großes Thema. Alle drei Schulstandorte sollen erhalten bleiben. Doch der Weg dahin führt zu Diskussionen. Es gibt Befürworter und auch Gegner eines gemeinsamen Schulbezirkes.

Die Bildung eines solchen wird seitens der Stadt angestrebt. Thomas Klug, der Vorsitzende des Kreiselternrates im Erzgebirgskreis, ist bei der jüngsten Sitzung des Lößnitzer Stadtrates aufgetreten.

Probleme und Ziele

Klug sagt: "Bei einem gemeinsamen Schulbezirk ist es so, dass die Stadt als Träger der Einrichtungen keinen Einfluss mehr hat auf die Schülerströme. Es entscheidet die Sächsische Bildungsagentur, welche Schüler wohin gehen, wenn die Klassenstärken erreicht sind."

Was die Schülerzahlen angeht, sagt Klug: "Positiv wäre es, wenn Grüna die Grundschule in Affalter noch etwas mehr in den Fokus nehmen würde, damit man ausgewogene Klassenstärken hat für die Zukunft."

Mit einem großen Schulbezirk sieht Klug ein weiteres Problem, und zwar das der Schülerbeförderung. Zur Förderung der Schulsanierung sagt er: "Beantragt man Mittel über Kultus spielt die Schulstandort-Prognose eine Rolle."

Frank Rother, Amtsleiter Bau- Ordnungsamt der Stadt Lößnitz, erklärt: "Wir gehen nicht über die Fachförderung über Kultus, sondern suchen den alternativen Weg."

Fördermittel aus dem Denkmalschutz

Für die geplante Sanierung der Altstadtschule stehe das Ziel, Fördermittel aus dem städtebaulichen Denkmalschutz zu beantragen. Diese seien in Aussicht gestellt worden, der Antrag laufe. Rother sagt, man sei guter Hoffnung, im September einen positiven Bescheid zu bekommen. Dort sei die Rede von einer Förderung von 80 Prozent. Bei dieser Förderung gehe es rein ums Gebäude, was saniert werden muss, nicht darum, ob eine Schule ein- oder zweizügig ist.