Gutachter in Region unterwegs

Welterbe Antrag der "Montanregion Erzgebirge" wird geprüft

Erzgebirgisch -◘ ein Lebensgefühl wird Weltkulturerbe: dieser Slogan steht über dem UNESCO-Welterbe-Projekt "Montanregion Erzgebirge". Der sächsisch-tschechische Welterbe-Antrag ist gestellt und man hofft, dass es 2016 zur Verleihung des Titels kommt.

Das Prüfverfahren seitens der UNESCO läuft. Derzeit sind internationale Gutachter in der Welterbe-Region unterwegs, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Beim Tourismusverband Erzgebirge (TVE) legt man keinesfalls die Hände in den Schoß. Vielmehr macht man sich intensiv Gedanken über die nächsten Schritte im Falle der Titelverleihung. TVE-Geschäftsführerin Veronika Hiebl sagt: "Es gibt viel vorzubereiten. Dazu gehört auch eine Marketing-Strategie." In der Form hat man schon im Vorfeld jetzt einiges getan, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Das Erzgebirge ist mit seiner über 800-Jährigen Geschichte einzigartig auf der Welt - die Bergbaulandschaften mit den damit verbundenen Zeitzeugen, den Bergstädten sowie Flora und Fauna. Drei Landkreise und 35 Städte und Gemeinden haben sich zum Welterbekonvent Erzgebirge zusammengeschlossen, um diese Einzigartigkeit für die Zukunft zu bewahren.

Eine Entscheidung Welterbe-Antrag "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge" soll es im Sommer im kommenden Jahr geben und zwar im Rahmen der 40. Sitzung des Welterbe-Komitees.