Guter Auftritt im Nationencup bleibt unbelohnt

Rennrodeln Es bleiben Verbesserungsmöglichkeiten für Semmler und Pfeiffer

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Zweiter Auftritt im Nationencup für das Rennrodelduo Nico Semmler (vorn) und Johannes Pfeiffer Foto: Thomas Fritzsch

Altenberg. Den zweiten Auftritt im Nationencup nach dem Auftakt in Winterberg hatte am vergangenen Freitag das thüringisch-sächsische Nachwuchs-Rennrodelduo Nico Semmler (BRC Ilsenburg) und Johannes Pfeiffer (WSC Oberwiesenthal) auf der Heim- und Trainingsbahn in Altenberg.

Rennschlitten-Doppel standen schon fest

Während sich die besten zwölf unter den 24 Doppelsitzern für den Weltcup am Folgetag qualifizierten, bestand die Möglichkeit für Semmler/Pfeiffer leider nicht trotz der guten Vorstellung, die die beiden am Wettkampftag ablieferten, denn für Deutschland standen bereits die drei Rennschlitten-Doppel im Vorfeld fest.

"In den Trainingssitzungen waren wir zeitlich gut dabei. Am Start haben wir noch Rückstand im Vergleich zu anderen, hier arbeiten wir daran. Da wir im Nationencup nur einen Lauf haben, müssen wir diesen ordentlich runterbringen. Wichtig ist dabei, eine gute Startzeit vorzulegen", sagte der 20-jährige Johannes Pfeiffer aus Bärenstein.

Der Start passt schon mal

Im Wettkampf legten die beiden Nachwuchs-Rennrodler einen soliden Lauf mit Platz 10 hin. "Wir hatten einen guten Lauf, die Startzeit war auch zufriedenstellend, materialtechnisch kamen wir aber nicht an die Spitzenzeiten ran. Morgen starten wir als Vorstarter im Weltcup, am Sonntag haben wir dann den letzten Einsatz in diesem Jahr, wieder als Vorstarter der Staffel", so Johannes Pfeiffer, bei dem bis Weihnachten noch ein Lehrgang in Oberhof ansteht.

Einer, der mit einem Podestplatz bei den Herren liebäugelte, jedoch vor demselben Hintergrund sich außerhalb der Qualifikation für den Weltcup bewegte, ist Chris Eißler. Der Zwickauer vom ESV Lok Zwickau fuhr nach Top-Trainingszeiten auf Platz 6. Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz wurde im Weltcup Sechste. Ihr Teamkollege vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal, der Chemnitzer Ralf Palik, verpasste das Podest als Vierter nur knapp.



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