Guter Saisonauftakt

Ski alpin Tina Walther fährt aufs Podest

Auch ohne Schnee haben die Alpinsportler ihre Saison bereits eröffnet - genauer gesagt: ohne Naturschnee. Denn die Skihalle in Winterburg (Mecklenburg-Vorpommern) hatte durchaus weißen Untergrund zu bieten. Allerdings war der Kunstschnee vereist, was Tina Walther zunächst zu schaffen machte. Die 25-Jährige vom TSV 1872 Pobershau kriegte aber im Slalom noch rechtzeitig die Kurve und sicherte sich in den beiden Deutschlandpokal-Rennen jeweils Bronze. Nach einer intensiven Vorbereitung in der warmen Jahreszeit, in der sie mehr Zeit auf dem Fahrrad verbrachte als je zuvor, fühlte sich Tina Walther für die Wettkampfsaison bestens gerüstet. Auch ein kurzes Trainingslager auf dem Hintertuxer Gletscher half, in Form zu kommen. Doch in der Skihalle musste sich die Erzgebirgerin erst an den Untergrund gewöhnen: "Es war das blanke Eis - nicht so griffig wie in der Natur." Nach Rang 6 im ersten Durchgang, in der auch noch ein Kantenstück vom Ski abbrach, herrschte zunächst Ernüchterung. Doch dank neuen Materials und einer kurzen Videoanalyse der ersten Fahrt lief es fortan deutlich besser. Tina Walther verbesserte sich im zweiten Durchgang auf Rang 3. Und Bronze konnten sie dann in den beiden weiteren Läufen des zweiten Rennens auch bestätigen. "Ich bin zufrieden, zumal ich die älteste Teilnehmerin war", sagt die TSV-Starterin, die ebenso stolz auf die vergangene Saison ist. Wie sie in Winterburg erfuhr, belegte Tina Walther in der DSV-Liste aller nationalen Starterinnen - bis hin zum Weltcup - Rang 34.