Gymnasiasten machen in innovativen Sitzmöbeln

Start-up Fiktive Unternehmensführung bei der Berufs- und Studienorientierung

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Die Elftklässler des Marienberger Gymnasiums haben am Freitag die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeiten präsentiert. Im Rahmen der Woche der Berufs- und Studienorientierung haben sie in fiktiven Firmen Sitzmöbel hergestellt. Foto: Jan Görner

Marienberg. Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung am Marienberger Gymnasium haben sich die 57 Elftklässler als Unternehmer bewiesen. Das hat seit Jahren Tradition. Dieses Jahr galt es, Sitzmöbel herzustellen. Fünf Gruppen rangen dabei um die Gunst der Jury.

Die Aufgabe bestand darin, sich ein möglichst originelles Produkt einfallen zu lassen, den Prototyp herzustellen, sich ein Marketingkonzept einfallen zu lassen, die notwendigen Strukturen für die Serienproduktion zu schaffen sowie einen Messestand zu kreieren. Dabei kam es auf Teamgeist an. Außerdem mussten die jungen Leute die Aufgaben innerhalb der Teams je nach den Fähigkeiten der Beteiligten aufteilen. "Wir hatten große Bedenken, alle Aufgaben in der kurzen Zeit zu bewältigen", sagte Annemarie Klemm vom Siegerteam "Sit&Co".

Nicht jeder möchte studieren

Dennoch habe das Projekt Spaß gemacht. Mit dem Sieg gerechnet hätte die Gruppe nicht. Zur Woche der Berufs- und Studienorientierung gehörte jedoch noch viel mehr als die fiktive Unternehmensführung. Verschiedene Institutionen und Bildungseinrichtungen zeigten den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten in Bezug auf die berufliche Zukunft auf. Dazu gehörten unter anderem die Bundesagentur für Arbeit, die Staatliche Studienakademie Breitenbrunn, die Technische Universität Chemnitz und die Wirtschaftsförderung.

Längst nicht jeder Absolvent des Gymnasiums wird nach dem Abitur studieren. "Obwohl sicherlich kein Jahrgang wie der andere ist, beginnen erfahrungsgemäß etwa zwei Drittel ein Studium und ein Drittel eine Berufsausbildung", sagte der amtierende Schulleiter Enrico Huth.