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Gymnasium greift Vereinen unter die Arme

Spendenlauf Erlös von Marienberger Aktion geht an ambulanten Hospizdienst und an Naturschutzstation

Marienberg. 

Marienberg. Gewinner hat es beim dritten Spendenlauf des Marienberger Gymnasiums viele gegeben. Dies waren zum einen die rund 500 Teilnehmer, die etwas für die eigene Gesundheit und gleichzeitig einen guten Zweck unternahmen. Andererseits profitieren von der Aktion nun auch noch zwei Vereine, denen die Spenden zugute kommen. Dabei handelt es sich um den Ambulanten Hospizdienst Greifenstein sowie um den Förderverein Natura Miriquidica, der die Naturschutzstation in Pobershau betreibt. Vertreter beider Vereine nahmen letzte Woche einen symbolischen Scheck über jeweils 4626 Euro in Empfang.

Die Freude der Vereine war groß

"Insgesamt wurden rund 14.000 Euro in diesem Jahr erlaufen", berichtet Frank Weidauer, der den Spendenlauf mit seiner Frau Kati initiiert hat. Beide arbeiten als Lehrer am Gymnasium. Ein Drittel der Summe werde auf die Klassenkassen verteilt, da die Schüler für ihre Bemühungen belohnt werden sollen. Sie hatten einen Großteil des Teilnehmerfeldes ausgemacht und im Vorfeld Sponsoren gesucht, die pro gelaufener Runde einen Betrag spendeten. Aber auch Erwachsene hatten am Lauf teilgenommen, der eine größere Summe hervorbrachte als bei den ersten beiden Auflagen.

Dementsprechend groß war die Freude der Vereine. "Damit hätte ich nie gerechnet", sagte Gislinde Steiger, die den ambulanten Kinder-Hospizdienst koordiniert. "Wir gehen direkt in die Familien, helfen bei Ausflügen und der Betreuung von Geschwistern", erklärte sie. Auch der Naturschutzstation in Pobershau helfen die reichlich 4600 Euro, da das Außengelände erneuert werden soll. "Wir denken da an Holzspielelemente", sagte Babett Schreiter, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. "Uns ist es wichtig, dass die Spenden gezielt einem Zweck in der Region dienen", begründete Frank Weidauer die Auswahl der Vereine.



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