Handball: Aus Kapitän wird Trainer

Handball Sven Hartenstein künftig im Trainer-Team der Zwönitzer Frauen

Zwönitz. 

Zwönitz. Ganze 19 Jahre hat Sven Hartenstein beim Zwönitzer HSV Handball gespielt, davon 14 Jahre in der ersten Männermannschaft. Für die neue Saison steht er nicht mehr zur Verfügung. Sven Hartenstein hat endgültig einen Schlussstrich unter seine aktive Karriere gezogen. Auch wenn Sven Hartenstein nicht mehr in der Sachsenliga auf Torjagd geht, bleibt er dem HSV doch treu: neben Steven Szpetecki ist er jetzt zweiter Trainer der ersten Frauen-Mannschaft: "Wir haben eine andere Philosophie von Handball. Wir wollen die Frauen auf Schnelligkeit orientieren und wollen schnell den Klassenerhalt schaffen. Ich denke, ich kann der Mannschaft mit meiner Spielerfahrung weiterhelfen." Es sei auch einmal interessant, auf der anderen Seite als Trainer zu stehen.

Frank Riedel geht in den Handball-Ruhestand

Diesen Job hat Frank Riedel in Summe 18 Jahre ausgeführt. Er hat sich entschlossen in den Handball-Ruhestand zu gehen. Für Sven Hartenstein ist es eine neue Zeitrechnung und eine neue Erfahrung: "Zuletzt habe ich beim Training mal reingeschaut und muss sagen, es ist schon wahnsinnig schwer, aber ich denke, es ist ein guter Schritt und wie ich finde auch ein guter Zeitpunkt, kürzer zu treten. So viele Jahre im aktiven Sport gehen an keinem spurlos vorbei. Da bin ich froh und auch ein bisschen stolz, dass ich ohne größere Verletzungen, mal abgesehen von einem Mittelhandbruch, durchgekommen bin. Wenn man gesund gehen kann, ist das gut." Zu den Hintergründen sagt Hartenstein: "Zum einen ist es für mich ein großer Zeitfaktor und mittlerweile merke ich mit meinen 34 Jahren auch jedes Spiel. Das steckt man einfach nicht mehr so weg, wie vielleicht ein 18-jähriger Sportler."