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Handball: EHV mit 26:26 - Unentschieden gegen Ferndorf

Sport Auer sind seit fünf Spielen ungeschlagen

Lößnitz. 

Lößnitz. Es ist für den EHV Aue das erwartet schwere Spiel gewesen - in der Erzgebirgshalle in Lößnitz ist die Mannschaft heute nicht über ein 26:26 (15:13) Unentschieden gegen den TuS Ferndorf hinausgekommen. Interimstrainer Runar Sigtryggsson zeigt sich schon etwas enttäuscht: "Es war ein kampfbetontes Spiel und natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber wir sind froh, dass wir wenigstens einen Punkt geholt haben." Damit ist der EHV Aue seit fünf Spielen ungeschlagen.

"Zu viele Fehler erlaubt"

Manager Rüdiger Jurke sagt, man habe sich einfach zu viele Fehler erlaubt: "Wir waren diesmal nicht so effektiv, wie in den letzten Partien. Aber man muss auch sagen, Ferndorf war jetzt das fünfte Spiel in 14 Tagen. Die erste Viertelstunde ist das Spiel sehr ausgeglichen gewesen bis zum Stand von 6:6 (15.). Danach haben die Gäste gleich zwei Treffer gelandet zum 6:8 (17.). Der EHV ist dran geblieben und konnte ausgleichen zum 8:8 (19.) durch einen Treffer von Bengt Bornhorn vom 7-Meter-Punkt. Auf Augenhöhe ging es weiter bis zum 10:10 (22.). Dann sind es die Hausherren gewesen, die zwei Tore in Front gehen konnten bis zum 12:10 (23.). Eine Sekunde vor der Halbzeit konnte der EHV Aue die Führung auf drei Tore ausbauen beim 15:12, doch es gab prompt noch ein Gegentor, sodass man mit zwei plus beim Stand von 15:13 in die Pause gegangen ist. In der zweiten Halbzeit behielt der EHV Aue die Nase vorn, immer mit zwei bis drei Toren. Und dann? Der Ausgleich durch die Ferndorfer zum 21:21 (46.).

Das sagen die Handballer

In der Schlussphase mussten die Auer dann auf Gabriel De Santis verzichten, der von den Schiedsrichtern die rote Karte gesehen hat (47.). Doch wofür? Diese Frage stellt sich der Rückraumspieler selbst auch: "Angeblich habe ich den Ferndorfer Spieler ins Gesicht geschlagen, aber er ist gegen mein Brustbein gerannt."

Zum Spiel sagt De Santis: "Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert. Wir können viel, viel mehr. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Unterschätzung war es nicht. Wir haben viel gearbeitet und es sah eigentlich gut aus." Bis zum Schluss hat die Führung ständig gewechselt und gut drei Minuten vor Schluss gab es den Ausgleich 26:26. Und das sollte auch der Endstand sein.



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