Handballer bekommen weiteren Nackenschlag

Handball EHV Aue verliert erneut mit einem Tor

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Gegen Lübeck Schwartau hatten es die Auer nicht leicht - im Bild Marc Pechstein (am Ball), der sich in der Situation gegen den Lübecker Rickard Akerman durchsetzen musste. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Für die Handballer des EHV Aue wird die Situation nicht leichter. Beim aktuellen Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau mussten die Männer um Trainer Stephan Swat mit 28:29 (15:13) geschlagen geben.

Swat spricht von einem weiteren Nackenschlag. Es sei schwierig, die Jungs immer wieder aufzubauen. In Hälfte eins war es von beiden Seiten eher ein Angriffsspiel. Lübeck-Schwartau hat die beste Abwehr der Liga und das hat die Mannschaft dann in der zweiten Halbzeit auch durchblicken lassen.

Der EHV selbst habe immer wieder gut auf den Punkt gespielt und gute Akzente gesetzt. Dennoch übt Swat Kritik an der Torhüterleistung. Erik Töpfer nimmt sich diese auch an: "Die Kritik ist gerechtfertigt. Es ärgert mich selbst, dass ich einfache Bälle, die nicht reingehen dürfen, nicht halte. Irgendwie fehlt momentan das Selbstvertrauen."

Die Verletzten-Situation ist beim EHV Aue angespannt. So hat sich der Verein entschlossen, mit Alexander Koke einen Rückraum-Spieler zu verpflichten. Er soll auf der Spielmacher-Position aushelfen, solange Benas Petreikis verletzungsbedingt pausieren muss."

Der 38-jährige Alexander Koke war zuletzt 2010 in der Erzgebirgshalle in Lößnitz: "Damals stand ich im Kader des ThSV Eisenach."