Harmlose Veilchen sichern sich einen Punkt

Fußball 999 Zuschauer sehen schwachen FCE-Auftritt gegen Greuther Fürth

Aue. 

Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat gegen Greuther Fürth ein glückliches 1:1 erkämpft. Dabei erwischten die Schützlinge von Cheftrainer Dirk Schuster einen denkbar schlechten Start ins erste Heimspiel. Bereits in der 6. Minute brachte Sebastian Ernst die Gäste in Führung. Vorausgegangen war ein unglücklicher Rückpass von Dimitrij Nazarov auf Torwart Martin Männel. Havard Nielsen schnappte sich den Ball und bediente Ernst. Dieser drückte den Ball über die Linie. Nach dem Treffer war Greuther Fürth im Spiel. In der 17. Minute gab es eine schlimme Szene im Erzgebirgsstadion. Schlussmann Sascha Burchert traf Mergim Mavraj unglücklich am Kopf. Dieser ging zu Boden und war wohl sogar bewusstlos. Mavraj wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankhaus gebracht.

Fürther vergeben Chance zum Siegtreffer

In der 23. Minute gelang Florian Krüger der Ausgleich. Der FC Erzgebirge hatte die Unruhe bei den Kleeblättern für sich nutzen können. In der zweiten Hälfte waren die Fürther wieder spielbestimmend und kamen immer wieder zum Abschluss. Die Lila-Weißen hingegen fanden offensiv keine Antworten mehr. Auch die Einwechslung von Jan Hochscheidt für Dimitrij Nazarov konnte daran kaum etwas ändern. In der Schlussphase hatten die Fürther gleich zweimal die Möglichkeit zum Siegtreffer. Doch Jamie Leweling und Branimir Hrgota vergaben in der 86. und 87. Minute. Das Spiel im Erzgebirgsstadion sahen 999 Zuschauer.

Nach einem Hin und Her in dieser Woche aufgrund steigender Infektionszahlen im Erzgebirgskreis hatten sich der Vereinsvorstand und der Erzgebirgskreis auf unter 1000 Zuschauer verständigt. Zunächst sollte das Spiel als Geisterspiel ausgetragen werden.