Heimatforschung: Nix mehr für die Jugend?

Geschichte Altersdurchschnitt der Heimatforscher steigt

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Hermann Meinel gehört zur Heimatforschergruppe "Dr. Siegfried Sieber". Foto: R. Wendland

Stützengrün. Die überregionale Heimatforschergruppe "Dr. Siegfried Sieber" ist ein loser Zusammenschluss von Heimatforschern. Hermann Meinel, Leiter des Uranbergbaumuseums in Bad Schlema gehört dazu. Er spricht davon, dass man in der Gruppe auf einen Stamm von 30 Leuten zählen kann. Allerdings habe man ein Problem und das heißt: Nachwuchs.

Nachfolger werden gesucht

Der Altersdurchschnitt der Heimatforscher sei sehr hoch und man versuche junge Leute zu begeistern und zu animieren, sich mit Heimatgeschichte zu beschäftigen. Doch das falle schwer. Heimatforscher-Treffen, wie das jüngste, das jetzt in Stützengrün stattgefunden hat, will man unter anderen auch dafür nutzen, um jungen Leuten das nahezubringen, was die Heimatforscher leisten. Meinel sagt: "Es ist für einen Heimatforscher schön, wenn er einen Nachfolger findet, der den Fundus übernimmt und das Ganze weiterführt."

Die Heimatforschergruppe "Dr. Siegfried Sieber" trifft sich zweimal im Jahr. "An der Stelle werden Forschungsergebnisse ausgetauscht und man lernt die Geschichte des jeweiligen Ortes kenne, wo man sich trifft. Meinel selbst beschäftigt sich seit Kindesbeinen an mit Geschichte und hat bis heute Freude daran. Die Heimatforscher beschäftigen sich mit der Region.