Heimatmuseum wird ausgebaut

BAUREPORT Stadt Zwönitz will in neue Fluchttreppe an der "Knochenstampfe" investieren

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Museumsleiter Jürgen Zabel erläutert die Notwendigkeit einer Fluchttreppe. Foto: Armin Leischel

Dorfchemnitz. Das Heimatmuseum "Knochenstampfe" im Zwönitzer Ortsteil Dorfchemnitz gewinnt immer mehr an Attraktion. Auch in diesem Jahr wird es wieder abwechslungsreiche Tätigkeiten im kulturellen Bereich geben.

"Regelmäßig finden deshalb auch Kontrollen im Brandschutz statt", sagt Museumsleiter Jürgen Zabel. Im Dachbodenbereich befindet sich zum Beispiel einer der ältesten Weihnachtsberge. Es gab bei der letzten Kontrolle im April des vorigen Jahres eine Auflage, dass nur zehn Personen maximal diesen Bereich betreten dürfen.

"Unser Team will zwar diese Exponate eine Etage tiefer platzieren, aber auf Grund der baulichen Enge ist es erforderlich, dass trotzdem eine Fluchttreppe errichtet werden muss. Deshalb soll an der Rückseite des Museums eine neue Fluchttreppe als Stahlkonstruktion angebaut werden", erläutert der Museumsleiter.

Mehrere Varianten wurden diskutiert, aber wann mit der Realisierung begonnen werden kann, dafür wurde noch kein genauerer Zeitplan festgelegt. Das alles müsse aber gut durchdacht werden. Einerseits soll den brandschutztechnischen Anforderungen genüge getan werden, aber andererseits müssen auch die Anforderungen an den Denkmalschutz beachtet werden und die Treppe darf sich nicht störend auf das Gesamtbild des Bauwerkes auswirken.

Ein zweiter Rettungsweg kostet voraussichtlich über 80.000 Euro, davon soll ein Großteil mit Fördermitteln finanziert werden. Der Stadtrat hat bereits dem Vorhaben zugestimmt.