Heitere und ernste Stücke im Annaberger Theater

Kultur Im Oktober feiert ein neues Stück seine Uraufführung

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Das Stück "Und alles auf Krankenschein" fordert die Lachmuskeln. Foto: Dirk Rückschloß/BUR Werbeagentur

Annaberg-Buchholz. Am Samstag (14. Oktober) sowie am 21. Oktober und an weiteren Terminen gibt es um 19.30 Uhr im Annaberger Eduard-von-Winterstein-Theater Ray Cooneys turbulente Komödie "Und alles auf Krankenschein" in der Regie von Urs Alexander Schleiff zu erleben.

Das Stück ist ein Feuerwerk aus Wortwitz, Situationskomik und einer immer schneller werdenden Abfolge aberwitziger Verwicklungen.

Am Sonntag um 15 Uhr gibt es mit "Hap Slap - Ist doch nur Spaß" eine Uraufführung. Das neue Stück des Theaterjugendclubs in der Regie von Nenad Zanic feiert auf der Studiobühne seine Premiere. Eigentlich hätte es eine romantische Liebesgeschichte sein können. Eine mit Hindernissen, aber vielleicht dennoch mit Happy End. Aber, die "Freaks" funken dazwischen. Die "Freaks" haben ein besonderes Hobby: Sie suchen sich ein Opfer aus, oft sind es Mitschüler, schlagen es vor laufender Handykamera zusammen und veröffentlichen das Video dann im Netz.

Da hat auch Rosso, der in die Schwester des "Freaks"- Anführers verliebt ist, keine Chance, zu entkommen. "Hap Slap - Ist doch nur Spaß" fügt sich in die Reihe der Theaterjugendclub-Inszenierungen, die sich mit brisanten Phänomenen in der Welt junger Menschen beschäftigen. "Happy Slapping", das fröhliche Schlagen, das seit der Erfindung der sozialen Netzwerke des Internets immer mehr um sich greift, ist eines der grausamsten.

Der Leiter des Theaterjugendclubs Nenad Zanic hat "Hap Slap" selbst geschrieben. Auf sein Konto geht auch die Ausstattung.



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