Helios-Geschäftsführer kandidiert für den Stadtrat

Engagement Marcel Koch möchte mitreden und mitgestalten

Aue. 

Aue. Die Liste der Kandidaten für die Kommunalwahl der neuen Stadt Aue-Bad Schlema ist lang. Es gibt einige Bürger, die sich zukünftig im Stadtrat engagieren, sich für die Stadt einsetzen und etwas bewegen wollen. Dazu gehört auch Marcel Koch, Geschäftsführer des Auer Helios Klinikums und Vorstandsmitglied der Industrie- und Gewerbevereinigung (IGA) Aue.

 

"Eigentlich bin ich das komplette Gegenteil eines Politikers. Doch ich fand die Idee, die an mich herangetragen wurde, mit zunehmendem Maße dahingehend attraktiv, dass ich sehr wohl weiß, auf welches Wespennest ich mich einlasse. Ich denke, dass ich Einfluss nehmen kann", erklärt Koch, der auch sagt: "Es gibt viele Leute, die unzufrieden sind, aber keiner will etwas tun." Marcel Koch ist parteilos, steht aber auf der Liste der CDU. Der Hintergrund, so Koch: "Ich denke, die CDU wird die stärkste Fraktion und man bekommt so die meisten Ziele durch."

 

Wichtig ist auch die enge Zusammenarbeit mit dem regionalen Sport

 

Marcel Koch wird sich über die IGA auch für den Tag der Sachsen in Aue-Bad Schlema engagieren. Was sich Koch vorstellen kann, ist, dass sich das Helios Klinikum beim Gesundheitspart einbringt und als Sponsor mit auftritt. Was den regionalen Sport angeht, so engagiert sich das Helios Klinikum auch weiterhin beim FC Erzgebirge Aue und beim EHV Aue. "Wir wollen das Thema Sportmedizin praxisbezogen aufsetzen", sagt Koch, der dazu erklärt: "Es geht nicht nur um die medizinische Komponente bei Verletzungen ambulant und stationär, sondern wir arbeiten intern an einem Konzept, wie wir schon präventiv wirken und auch im Rehabilitationsbereich aktiv werden können."

 

In dem Zusammenhang arbeitet das Klinikum mit dem FC Erzgebirge Aue eng zusammen. Mit FCE-Präsident Helge Leonhardt war Marcel Koch bei RB Leipzig, um Erfahrungen auszutauschen. "Ich denke, wenn wir die Kräfte hier vor Ort bündeln, dann sind wir gar nicht so weit von dem weg, was RB Leipzig hat", so Koch.