Helios Klinikum Aue ehrt Frühgeborene mit Lichterglanz statt Luftballons

Lila-Farbe sorgt für Aufmerksamkeit

Aue

In den letzten Jahren war es Tradition am Helios Klinikum in Aue, dass zum Weltfrühgeborenentag Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel aufgestiegen sind für alle in Aue geborenen Frühchen des Vorjahres. Diesmal hat man im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz darauf verzichtet und stattdessen einen kleinen Lampionumzug durchs Gelände gestartet zusammen mit den Kindern und ihren Eltern.

Austausch und Aufmerksamkeit für Frühgeborene

Worauf man nicht verzichtet hat, ist der Austausch untereinander. Es ist dem Klinikum ein Anliegen, auf die Frühgeborenen und deren Ansprüche aufmerksam zu machen und so hat man mit Unterstützung vom Veranstaltungsservice Hohenhausen das Haupthaus mit Einbruch der Dunkelheit in Lila, der Farbe des Weltfrühgeborenentages, erstrahlen lassen.

Persönliche Geschichten der Familien

Lisa und Stephan Blume aus Auerbach im Vogtland waren mit ihren Zwillingen Jasper und Justus beim Weltfrühgeborenentag dabei. Die Beiden, die sechs Wochen zu früh zur Welt gekommen kamen, sind jetzt 1,5 Jahre alt. „Die Frühgeburt war eine Situation, wo man nicht weiß, was alles auf einen zukommt“, erzählt Lisa Blume. Den Jungs geht es gut und die Beiden sind der ganze Stolz ihrer Eltern.

Statistik und medizinische Informationen

Wie Dipl.-Med. Kirsten Praedicow, Leitende Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Neonatologie am Helios Klinikum Aue sagt, sei die Geburtenzahl niedrig stabil – die Zahl der Frühgeborenen liegt aktuell bei sieben bis acht Prozent.

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