Helios Klinikum Aue leistet wesentlichen Anteil in der Corona-Krise

Versorgung Klinikum hat 72 Prozent der intensivpflichtigen Patienten behandelt

Aue. 

Aue. Das Helios Klinikum Aue hat in den letzten Wochen bei der Versorgung von Covid-19-Patienten im Erzgebirgskreis einen wesentlichen Anteil geleistet und ist zum Hotspot der stationären Versorgung Betroffener geworden. In Summe 64 Prozent aller Covid-19-Patienten sowohl mit Verdacht als auch bestätigte Fälle, die im Landkreis aufgetreten sind, hat man behandelt und 72 Prozent der intensivpflichtigen Patienten.

Betrachtet man die Krankenhäuser in Annaberg, Stollberg und Olbernhau, die zur Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge gehören und auch die Kliniken Erlabrunn, so hat man dort wenige bis gar keine Fälle. Dafür hat man im Auer Klinikum Menschen aus anderen Regionen des Landkreises aufgenommen, weil diese laut verschiedener Aussagen, in anderen Häusern abgewiesen worden sind.

Im Auer Helios Klinikum hat man schon sehr frühzeitig eine Telefon-Hotline eingerichtet und vom Personal wird seit Ende Februar eine Abstrichstelle betrieben. Zudem ist ein mobiles Einsatzteam etabliert. Wie Marcel Koch erklärt, habe man in der Spitze 100 Patienten, bestätigte Fälle und Verdachtsfälle, behandelt und hat dadurch die Isolierstationen unter Volllast gefahren. Die durchschnittliche Verweildauer eines Covid-19-Patienten liegt bei 30 Tagen, was vergleichsweise relativ lange ist. Im Helios Klinikum Aue hat man in Summe aktuell 39 Beatmungsplätze zur Verfügung - davon sind19 Intensivbetten, die man zusätzlich geschaffen hat.