Helios-Klinikum Aue zieht positive Bilanz

Medizin Digitalisierung auch Thema im Klinikalltag

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Georg von Gagern, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie (li.), im Patienten-Gespräch mit Johannes Siegert. Foto: Ralf Wendland

Aue. Die Jahresbilanz des Helios-Klinikums in Aue fällt sehr positiv aus. Geschäftsführer Marcel Koch sagt: "Das Klinikum blickt auf das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte zurück und das in vielerlei Hinsicht. Wir haben ein sehr gutes wirtschaftliches Ergebnis, hatten einen deutlichen Zuwachs an Patienten. Was Marcel Koch freut, ist, dass man die Geburtenzahlen steigern konnte und das gegen den allgemeinen Trend. Im Jahr 2017 waren es 623 Neugeborene und 2018 haben in Aue 634 Kinder das Licht der Welt erblickt.

"Wir haben viel über die Struktur und die Prozesse im Krankenhaus nachgedacht und Änderungen herbeigeführt", so Koch weiter. Man hat unter anderem das Dermatologische Zentrum etabliert. Ganz aktuell ist auch das neue ambulante Augenzentrum in Betrieb gegangen. Dort hat man einen eigenen Operationsbereich geschaffen. Ein Thema, das die Verantwortlichen ebenso beschäftigt, ist die Digitalisierung, wo man mittendrin stecke, so Koch: "Wir haben den digitalen Visiten-Wagen eingeführt und bewegen uns in Richtung digitale Akte."

Zeit sei es, so der Geschäftsführer, dass man im Jahr 2020 keine Papierakte mehr für Patienten hat, sondern alles digital im System gespeichert ist. Auch das Thema Video-Sprechstunde sei gerade in aller Munde. Dort sei das Helios-Klinikum in einem Pilotprojekt beteiligt. Das Thema sei gerade im Hinblick auf den drohenden Ärztemangel in der Zukunft interessant. Auch sollen Klinik-Fachärzte künftig in der Peripherie Sprechstunden abhalten.