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Helios Klinikum nimmt planbare Behandlungen wieder auf

Betrieb Umfassendes Sicherheitskonzept wird umgesetzt

Aue. 

Aue. Das Helios Klinikum Aue hat seit November Leistungen reduziert, um die Versorgung von Notfällen und an Covid-19 erkrankten Patienten gewährleisten zu können. Nicht dringliche, planbare Operationen und Untersuchungen sind verschoben worden, um räumliche und personelle Kapazitäten vorzuhalten. Jetzt nimmt das Klinikum planbare Behandlungen wieder auf und setzt auf ein umfassendes Sicherheitskonzept. Sinkende Inzidenzwerte in Sachsen und im Erzgebirgskreis ermöglichen dies. Man ist optimistisch, dass man planbare Operationen und Eingriffe jetzt im März wieder aufnehmen kann, wenn sich der aktuelle Abwärtstrend der Anzahl an Patienten, die aufgrund einer Covid-19 Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen, fortsetzt. Wie Klinik-Geschäftsführer Jan Jakobitz erklärt, stagnieren die Zahlen am Klinikum seit Anfang Februar und man habe zusätzlich geschaffene Bereiche wieder ihren originären Aufgaben zuführen können. Dr. Thomas Ketteler, Chefarzt der Klinik für Kardiologie weiß genau, dass viele Menschen auf eine notwendige Operation oder wichtige Untersuchung warten: "Auch wenn wir eine Behandlung im Zuge der reduzierten Leistung als 'nicht dringlich' eingestuft haben, so ist sie dennoch nicht verzichtbar." Man wolle Patienten, die mit Schmerzen und Beschwerden kämpfen, wieder eine Behandlungsperspektive geben und setze dabei auf einen hohen Sicherheitsstandard. Man habe heute ein umfangreiches Wissen, um die Kliniken noch sicherer zu machen und eine Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden. Man habe ein komplexes Sicherheitskonzept etabliert und informiere transparent über die aktuellen Infektionszahlen. Die Angst vor einem Klinikbesuch könne fatale Folgen haben, zum Beispiel dann, wenn ein leichter Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht schnell und sicher behandelt wird. Am Helios Klinikum in Aue gehören neben den Abstands- und Hygieneregeln, der strikten Trennung potenziell Infizierter und Nicht-Infizierter in farbig markierten Bereichen genauso zum Sicherheitskonzept, wie regelmäßige Testungen von Patienten und Mitarbeitern. Geschäftsführer Jan Jakobitz sagt, man werde die Lage sehr genau beobachten und bei Bedarf täglich neu bewerten. Die wichtigste Voraussetzung für eine umfassendere Wiederaufnahme der elektiven Eingriffe sei, dass die Infektionszahlen und der Inzidenzwert weiter rückläufig sind. Trotz der natürlichen Ermüdung beim Thema Corona sei es wichtig, die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.



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