Help-Verein bietet Unterstützung für Hilfsbedürftige

Jubiläum Zusammenarbeit mit Land Sachsen, Stiftungen und Jugendamt

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Peter Glienke ist Vorsitzender des Help-Vereins in Aue. Foto: R. Wendland

Aue. Der Help-Verein in Aue spielt gesellschaftlich in der Region eine wichtige Rolle. Wie der Vorsitzende Peter Glienke erklärt, biete der Verein Hilfe für alle, die hilfebedürftig sind. Angefangen bei Kinder und Jugendlichen über Familien und Erwachsene bis hin zu Senioren, die betreut werden. Die Zahl derer, die in den 25 Jahren Vereinstätigkeit betreut worden sind, sei groß. Derzeit sei man dabei, diesbezüglich die Statistik zu bemühen.

Derzeit laufen 17 Teilprojekte

Peter Glienke selbst hat Lehramt und Sozialpädagogik studiert und steht seit 20 Jahren an der Spitze des Help-Vereins. Dass er den Schritt gegangen ist, habe er nie bereut. Die Zusammenarbeit pflegt man mit dem Land Sachsen, dem Erzgebirgskreis, mit verschiedenen Stiftungen und hauptsächlich auch mit dem Jugendamt. In Summe sind es 17 Teilprojekte, die laufen. "Es gab, wenn man zurückschaut, auch Tendenzen nach unten, aber betrachtet man die Kurve jetzt, zeigt diese stetig nach oben", so Glienke.

Das liege daran, dass man sich in den letzten Jahren breiter aufgestellt und neue Zielgruppen angesprochen habe. Man habe ich geöffnet, sei weg gegangen von einem reinen "Jugendverein" hin dazu, dass man auch erwachsenes Klientel betreut, so der 48-Jährige.

Ausbildungsstätten sollen unterstützt werden

Der Schuh drücke derzeit in der Verwaltung, denn die Anforderungen seien deutlich gestiegen, gerade was die Projektverwaltung angeht. Personell könne man nicht klagen. Es sei gelungen, Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Doch man bemerke auch, dass die Decke langsam dünn wird. Man versuche, die Ausbildungsstätten zu unterstützen, sagt Glienke.