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Herz ist Trumpf: Skatzeit in Zwönitz

Skatturnier Erster Grand Ouvert nach über elf Jahren

Zwönitz. 

Zwönitz . Wenn Stiche gemacht werden, Schneider angesagt wird oder man aufpassen muss, dass man sich nicht überreizt, dann ist wieder Skatzeit in Zwönitz. Bereits zum 62. Mal fand das Traditionsturnier statt, organisiert von der Stadtratsfraktion Die Linke. Zum ersten Mal versammelte man sich im Mehrgenerationenhaus, nachdem man zehn Jahre lang im Wirtshaus "Zum alten Poststall" zu Gast war. Neu in diesem Jahr ist ebenfalls die Turnieranzahl. Aufgrund der großen Nachfrage stehen seitdem acht Turniere jährlich auf dem Programm.

Organisator Hans Kleinhempel freute sich über den regen Zuspruch zum Jahresauftakt: "2003 hatten wir unser erstes Turnier. Damals waren wir gerade einmal acht Teilnehmer, heute sind es bereits 30 an der Zahl".

Für den 69-Jährigen war dieser Abend ein ganz Besonderer, an den er sich noch lange erinnern wird: "Heute gab es den ersten Grand Ouvert in der gesamten Turniergeschichte", berichtet der Zwönitzer voller Stolz. Ein bisschen Wehmut bleibt am Ende dennoch: "Leider kann ich selbst nicht mitspielen, da ich mit der Organisation alle Hände voll zu tun habe. Dazu zählt die gesamte Öffentlichkeitsarbeit, die Beschaffung der Spielkarten und die Erstellung und das Ausfüllen der Spielberichte."

Wer in Zukunft mitskaten möchte, kann dies bereits zum nächsten Termin am 07. März tun. Eingeladen ist Jeder: vom Skatfreund bis zum Laien. "Es ist ein offenes, nicht politisches Skatturnier. Bei uns geht es im Gegensatz zu großen Turnieren ruhig und familiär zu", erzählt Kleinhempel. Gespielt in zwei 36er Serien. Neben dem Preisgeld für die drei Bestplatzierten der Tageswertung gibt es auch Sachpreise für Halbjahres- und Jahressieger, welche aus erzgebirgischer Volkskunst, wie zum Beispiel Räuchermännchen, bestehen. gud