Hier entsteht eine neue Abstellhalle für Busse

Investition Arbeiten auf der Baustelle des RVE gehen voran

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Die Arbeiten auf der Baustelle des RVE in Aue schreiten weiter vorn. Foto: R. Wendland

Aue. Im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofes in Aue laufen Bauarbeiten. Was hinter dem Gebäude des Regionalverkehrs Erzgebirge (RVE) entsteht, ist eine neue Busabstellhalle des Unternehmens. Um entsprechend gut Halt zu bekommen im Erdboden, sind durch eine Spezialfirma mit schwerem Gerät Betonpfähle in den Boden eingebohrt worden.

Das sind die Vorteile

Hintergrund: Der Bereich, wo die Halle entsteht, war früher einmal Schwemmland. Die Busabstellhalle ist von der Größe mit 105 Metern Länge und 28 Metern Breite geplant. Die Baumaßnahme kommt voran.

Gegen Ende des Jahres soll der Bau abgeschlossen sein. Bis die ersten Busse in die Halle einfahren können, gibt es noch einiges zu tun. Eine neue Busabstellhalle hat der RVE zuletzt am Standort Oberwiesenthal in Betrieb genommen. Das war Ende 2017. Die Halle bietet den Fahrzeugen dort nicht nur Schutz vor Wind und Wetter. Die Beförderungsleistung der Fahrgäste wird verbessert, indem die Busse bereits vorgeheizt und enteist sind.

Durch die Maßnahme in Oberwiesenthal haben sich dort auch die Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal verbessert. Auch entfällt der Lärm beim "Warmlaufen". Diese Pluspunkte wird man bald auch in Aue zur Verfügung haben. Dass die Busabstellhalle in Aue überhaupt realisiert werden kann, ist auch dem Stadtrat zu verdanken.

Stadt und Busunternehmen tauschen Grundstücke

Die Räte haben einem Grundstückstausch zugestimmt. Rund 13.800 Quadratmeter Fläche hat die Stadt an den RVE veräußert und die Kommune hat im Gegenzug 6.000 Quadratmeter Fläche vom RVE erworben. Beim Regionalverkehr realisiert man eine neue Busabstellhalle, seitens der Stadt plant man auf dem Gelände die Erschließung neuer Gewerbeflächen, um Unternehmen ansiedeln zu können.

Beim RVE ist man bestrebt, den Fuhrpark auf neuestem Stand zu halten. Erst im Dezember 2017 sind zwölf neue Fahrzeuge in Betrieb genommen worden. Bei dieser Fuhrparkerweiterung gab es eine Besonderheit: darunter waren sechs umweltfreundliche Busse mit einer Fahrzeuglänge von 10,5 Metern. Diese sind wendiger, kleiner und bereits im Bediengebiet in Annaberg-Buchholz, Aue und Schwarzenberg eingesetzt.