Hier waren verbeulte Autos ausdrücklich erwünscht

Crash Cars 1000 Zuschauer fiebern mit 60 Piloten aus Nah und Fern mit

Seiffen. 

Seiffen. Kollisionen von Fahrzeugen sind im regulären Verkehr streng zu vermeiden. Einmal im Jahr wird diese Regel in Seiffen aber außer Kraft gesetzt. Nämlich immer dann, wenn die "Crash Dukes" auf der Motocross-Strecke "Am Reicheltberg" ihr alljährliches Crash-Car-Rennen ausrichten. Zum 13. Mal war es nun soweit. Und die "Crash Dukes", die zum Verein Racing Team Ahornberg gehören, konnten rund 60 Piloten aus Nah und Fern begrüßen.

Volle organisatorische Zufriedenheit bei Rennleiter

Natürlich gehörten auch zahlreiche Lokalmatadoren zu den Teilnehmern, die in vier Klassen um den Sieg kämpften. "Der Aufwand hat sich gelohnt. Es war eine tolle Veranstaltung mit insgesamt rund 1000 Zuschauern", bilanziert Rennleiter Jens Hetzel, der in organisatorischer Sicht vollauf zufrieden war.

Nur sportlich hätte es für die "Crash Dukes" besser laufen können. "Leider sind wir leer ausgegangen, was die Podestplätze betrifft", so Hetzel. Auf einem guten Weg schien in der Klasse bis 1300 ccm Andy Bartsch, der nach zwei guten Läufen auch im dritten in Führung lag. "Leider hat er sich dann überschlagen, und das Auto konnte nicht mehr weiterfahren", berichtet Hetzel.

Lokalvertreter auf dem Treppchen

Auch Janek Kaden (7.) schaffte es nicht aufs Podest. Dafür bejubelte der Seiffener Dennis Wagenknecht, der für das Permanent Racing Team fährt, in der 1300er-Klasse Silber. Dritter wurde Vincent Zänker aus Rothenthal. In der Kategorie bis 1600 ccm ging der Sieg an Markus Hegewald aus Deutschneudorf. Und auch in der offenen Klasse schafft es mit dem Rothenthaler Manuel Lorenz (2.) ein Lokalvertreter aufs Treppchen.