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Chemnitz

Hier wird bald wieder Orgel gespielt

Vorhaben Instrument in der Mauersberger Kreuzkapelle wird bis Ende August fertig

Mauersberg. 

Mauersberg. Die Orgel in der von Rudolf Mauersberger gestifteten Kreuzkapelle zu Mauersberg ist zumindest technisch wieder bespielbar. Damit sie ihre ganze Klangfülle entfalten kann, wird sie derzeit intoniert. Bis zum 26. August müssen die Fachleute der Firma Hermann Eule Orgelbau aus Bautzen auch diese Arbeit abgeschlossen haben. Dann gibt die Bremerin Ingelore Schubert hier ab 16 Uhr ein Konzert. Die Sanierungsarbeiten hatten bereits im April begonnen. Der Staub der vergangenen Jahrzehnte hatte dem 1953 geweihten Instrument stark zugesetzt. Er hatte sich auch auf den Pfeifen abgelagert. Die Folge war, dass die Töne dumpf klangen.

Mittlerweile sind alle 1021 Pfeifen gereinigt und wieder eingesetzt. Außerdem haben die Mitarbeiter der Firma Eule 702 Taschen erneuert. Sie bilden jeweils die letzten Ventile vor den Pfeifen der pneumatisch funktionierenden Orgel. Da die Taschen traditionell aus Leder, Filz, Pappe, Holz und einer Metallfeder bestehen, waren sie verschlissen und mussten ausgetauscht werden. Zur Sanierung gehörte auch die Erneuerung der Manualklaviatur. Deren Tastenführung war mittlerweile ausgeschlagen. Ganz neu ist die LED-Beleuchtung der Orgel. Sie rückt die Noten ins rechte Licht.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf etwa 37.000 Euro. Die Sächsische Landeskirche steuert 10.000 Euro bei. Weitere 15.000 Euro schießt die Denkmalpflege zu. Die Sparkassenstiftung beteiligt sich an der Finanzierung mit 5.000 Euro. Etwa 7.000 Euro muss die Kirchgemeinde mittels Spenden und Eigenmitteln aufbringen.



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