Hier wird das Ei neu erfunden

Ausstellung Sonderschautag lädt zum Frauentag ins Depot ein

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Monika Strohbach und Mario Franke sind von den kreativ bemalten Eiern absolut begeistert. Foto: Ilka Ruck

Gelenau. Wer glaubt, dass man das Ei nicht neu erfinden kann, der war noch nie im Gelenauer Depot Pohl-Ströher. Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie viel Einfallsreichtum das Team und Ausstellungsleiter Michael Schuster für die anstehende Schau am Wirken waren.

Hier finden sogar Goethe und Luther Anklang

Am kommenden Freitag ist es nun soweit. Dann öffnet die Osterschau im Depot bis zum 15. April ihre Pforten. Und mal ehrlich, wer hat schon einmal Künstlereier gesehen, auf denen Gedichte vom Dichterfürsten Goethe, die Thesen von Luther sowie Notenzeilen aufgemalt sind. Diese winzig kleinen Zeichen hat Andrea Steinel aus Gera in "Tuschemalerei" aufgebracht. Dies ist nur eine der zig Sonderthemen in der Schau.

Ganz besonders freut sich Michael Schuster über die vielen neuen Themen, welche die Präsentationen bereichern: "Erstmals wird eine 1.000 Stücke umfassende weitere Teilsammlung präsentiert. Sie zeigt über 30 Techniken zum Verzieren von Eiern. Die weitere Kernsammlung Volkskunst und Spielzeug verwandeln die Räume in eine mit Puppen und Bären belebte Frühlingswelt."

Diese Besonderheiten hält das Gelenauer Depot bereit

Zu den besonderen Stücken gehören eine Galerie von aufwendig gestalteten Straußeneiern, ein überdimensionales Ei aus mineralisiertem Gestein, eine anheimelnde Szene mit Steiff-Puppen als Märchenfiguren, große Künstlerpuppen an Kinderfahrzeugen, sprich hübsche Damen an Motorrollern, Puppen und Bären beim Flanieren am Osterbrunnen mit Steiff-Tretautos. Die Szene die "Kleinen unter den großen Ringen" zeigt Fahrzeugbau in sächsischer Tradition.

Handwerk live, gibt es bei den Kunsthandwerkern und Künstlern im "Café im Spielzeugdorf" zu erleben. Ein zusätzlicher Sonderschautag lädt am 8. März ein. Dann kann von 14 bis 18 Uhr schon mal geschnuppert werden. Frauen haben Eintritt zum ermäßigten Preis. Geöffnet ist die Schau jeweils Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr sowie am Ostermontag.