Hier wird traditionell mit Gold experimentiert

Ausstellung "Siegfried Männle - Ein Leben zwischen Goldschmiedekunst und Experiment"

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Museumsmitarbeiterin Nadine Bandemel beim Aufbau der Sonderausstellung. Foto: Armin Leischel

Schwarzenberg. Die neue Sonderausstellung "Siegfried Männle - Ein Leben zwischen Goldschmiedekunst und Experiment" ist seit dem 7. Februar im Museum "Perla Castrum" in Schwarzenberg zu sehen.

Ob aus Gold, Silber oder Eisen - Schmuck bringt seit Jahrhunderten die Augen von Frauen zum funkeln. Bereits seit dem 19. Jahrhundert sind in Schwarzenberg Goldschmiede ansässig. Zu einer der bekanntesten Goldschmiede der Stadt gehörte die Werkstatt Männle. Der Familien-Tradition folgend erlernte der in Schwarzenberg geborene Siegfried Männle das Goldschmiedehandwerk in Hanau wo er auch 2005 verstarb.

Er widmete sich nicht nur dem traditionellem Schmuck, sondern auch dem Experiment mit unterschiedlichen Stoffen. Die Degussa stellte ihm Industrielabor zur Verfügung und so erhielt er die Möglichkeit neue Metalle als Schmuckmaterial zu erproben und die Technik des Emaillierens weiterzuentwickeln und schließlich zu neuen Forschungsergebnissen zu gelangen. In der Ausstellung wird die Vielfalt von filigranen Schmuckstücken bis hin zu großen Wandelementen sichtbar.