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Hilfstransport macht sich auf den Weg nach Gießen

Engagement Evangelische Jugendallianz sammelt für Menschen in Not

Großrückerswalde. 

Großrückerswalde. Die Evangelische Jugendallianz in Großrückerswalde hat am Mittwoch einen Hilfstransport auf die Reise geschickt. Ziel ist erst einmal Gießen. Dort bestimmt die internationale Hilfsorganisation "Gain", wo die Hilfsgüter auf der Welt am dringendsten gebraucht werden.

Mehr als 600 Bananenkisten, Kartons, Säcke, Taschen und Koffer hat die Evangelische Jugendallianz in Großrückerswalde mit Kleidung, Schuhen, Wäsche, Spielzeug, Plüschtieren, Elektrogeräten, Küchenartikeln, Brillen und allen nur erdenklichen Dingen des Alltags gefüllt und in einen Container geladen. Sogar Fahrräder, Gehhilfen, Rollatoren, Nachtstühle, Matratzen und ein Rasenmäher haben sie seit Ende des vergangenen Jahres zusammengetragen.

Alles begann auf einer Rüstzeit in Lettland

Der Transport, der den Ort am Mittwoch verlassen hat, ist bereits der dritte seit 2016. Initiiert hat die Sammelleidenschaft Maria Riehl aus Mildenau. Für sie begann das Bedürfnis, Hilfsgüter für Bedürftige zu sammeln bereits im Jahre 2009. Damals hatte sie im Rahmen einer Rüstzeit in Lettland an einer Verteilungsaktion für Schulranzen teilgenommen. Die Freude in den Augen der Kinder sei etwas Wunderbares gewesen, wie sie betonte. Mit ihren Erzählungen konnte sie mehrere Vereinsmitglieder anstecken.

Der harte Kern der ehrenamtlichen Helfer ist mittlerweile auf zehn Leute angewachsen. Das Lager des Vereins befindet sich in der alten Fabrik in der Marienberger Straße in Großrückerswalde. Hier nimmt unter anderem Annett Seiffert einmal in der Woche Sachspenden entgegen. Wer etwas abzugeben hat, kann sich gern mit ihr unter der Mobilfunknummer 0152/ 09954022 mit ihr in Verbindung setzen. Der neue Container steht bereits wieder da.



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