Hilmersdorfer Autofahrer brauchen bald starke Nerven

Baureport Durchlässe werden ab April saniert

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Foto: nastenkapeka/Getty Images/iStockphoto

Hilmersdorf. Auf Behinderungen müssen sich Verkehrsteilnehmer ab Mitte April auf der B101 im mittleren Erzgebirge einstellen. Die Bundesstraße und wichtige Verbindung innerhalb der Region wird in Hilmersdorf komplett gesperrt.

Als Grund nennt der Bauherr, das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), den Ersatzneubau von drei Durchlässen. Die Bauarbeiten sind schon seit Jahren geplant, mussten jedoch immer wieder verschoben werden, auch mit Rücksicht auf andere Straßenbauvorhaben in der Region, etwa in Marienberg.

Die Kosten für die Neubauten betragen 646.000 Euro, die vom Bund getragen werden, teilt eine Sprecherin der Landesbehörde mit. Alle drei Durchlässe in Hilmersdorf wiesen einen sehr schlechten Bauzustand auf, heißt es aus dem Amt. So seien etwa die Fertigteile des ersten Durchlasses durch Korrosion stark beschädigt.

Schäden über Schäden, die nun endlich behoben werden

Beton sei abgeplatzt, dadurch die Standsicherheit des Durchlasses gefährdet, erklärte die Sprecherin. Zudem sei über dem Durchlass ein Hohlraum vorhanden, der sich nicht prüfen lasse.

An Durchlass 2 musste eine Einengung der Fahrbahn vorgenommen werden, da der Ein- und Auslaufbereich dermaßen geschädigt sei, dass eine Befahrung wegen Einsturzgefahr nicht mehr möglich sei, so die Lasuv-Sprecherin.

Zudem müsse in dem Bereich der Straßendamm stabilisiert werden, da dort unkontrollierbare Setzungen aufgetreten seien. Das werde durch die starke Schiefstellung des Geländers deutlich.