Hiobsbotschaft für EHV

Handball Auer Zweitligisten müssen auf Keeper Erik Töpfer verzichten

Lößnitz. 

Lößnitz. Gleich zum Jahresbeginn gibt es für die Handball-Zweitligisten des EHV Aue eine Hiobsbotschaft. Keeper Erik Töpfer hat sich in einem der letzten Punktspiele an der Schulter verletzt. Die Diagnose Labrumruptur ist ernüchternd, denn das bedeutet, Erik Töpfer, der Spieler des Monats im November und Dezember in der 2. Handball-Bundesliga geworden ist, muss sich jetzt einer Operation unterziehen. Für die Mannschaft heißt das, man muss auf den Keeper verzichten. Ausfallen wird Töpfer voraussichtlich für drei Monate. Mit diesem Fakt vor Augen wird es nun richtig schwer, die gesteckten Ziele zu erreichen. "Erik war ein Garant für die Punkteausbeute im November und Dezember und fehlt uns natürlich sehr", sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke, der hofft, dass Operation und Genesung gut verlaufen und dass Erik Töpfer Mitte April wieder zur Verfügung steht. Erik Töpfer zu kompensieren wird eine Herausforderung, denn er hat den Spielern immer wieder den Rücken freigehalten und mit Paraden geglänzt. Töpfer ist jetzt innerhalb kurzer Zeit der zweite Spieler, der ausfällt. Kevin Lux muss nach seinem Kreuzbandriss ebenfalls pausieren. Franz Schauer und Nico Schneider sind ebenfalls noch nicht wieder fit. Der EHV Aue hat unterdessen mit dem Training wieder begonnen und bereitet sich intensiv auf die anstehenden Rückrundenspiele vor. Zum Programm gehören auch Athletik und Krafteinheiten. Dabei kommen die Spieler des EHV Aue auf dem Parkett der Erzgebirgshalle in Lößnitz und im Kraftraum ganz schön ins Schwitzen. Man will das Optimum herausholen, um gestärkt die nächsten Aufgaben in Angriff nehmen zu können. So, wie die Situation jetzt aussieht, muss man die Mannschaft um Trainer Stephan Swat wirklich alle möglichen Register ziehen, um weiter im Mittelfeld mitmischen zu können.