Hoffen auf attraktiven Gegner

Pokalfreude Pavel Dotchev wird seinem Ruf als "Pokalschreck" gerecht

Gespannt werden viele Fans von Fußball-Drittligist FC Erzgebirge Aue am Sonntag die TV-Sendung Sky90 verfolgen. Denn im Rahmen dieser findet die Auslosung der Viertelfinalbegegnung im DFB-Pokal statt. Als Losfee konnte diesmal Schlagersängerin Vanessa Mai gewonnen werden, als Ziehungsleiter fungiert DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. Die Veilchen-Fans und ganz sicher auch das Team von Trainer Pavel Dotchev hofft nun auf einen attraktiven Gegner im Viertelfinale, das am 15./ und 16. Dezember ausgespielt wird. Erstmals in der Vereinsgeschichte ist den Lila-Weißen der Sprung ins Viertelfinale gelungen. Chefcoach Pavel Dotchev hat seinem Ruf als Pokalschreck am Dienstagabend im sehr gut besuchten Sparkassen-Erzgebirgsstadion wieder alle Ehre gemacht. Im Vorfeld schon hatte Dotchev angedeutet, was sein "Geheimtrick" ist: "Wir konzentrieren uns nicht auf den Gegner, sondern nur auf uns." Und genauso ist sein Team am Dienstag aufgelaufen. Vor allem in der ersten Hälfte waren die Erzgebirger dem Bundesligisten überlegen, kauften ihm den Schneid ab. "Natürlich hatte ich meine Bedenken, dass wir das Tempo über 90 Minuten durchhalten können", sagte Dotchev in der Nachspiel-Pressekoferenz. Allerdings wusste der Trainer auch, dass Gasgeben die einzige Chance seiner Mannschaft war, in diesem Spiel bestehen zu können. Die Freude nach Abpfiff war bei Dotchev riesig: "Es war ein verdienter Sieg. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben."

Sein Team sei sehr konzentriert gewesen. Held des Abends war natürlich Max Wegner, der in der 74. Minute den Spielentscheidenden Treffer erzielte. "Wir waren von der ersten Minute sehr aggressiv", resümierte Wegner, der natürlich von seinem Team und den Fans wahnsinnig gefeiert wurde.