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Hoher Besuch in Schneebergs Kulturzentrum

Kulturarbeit Staatssekretär informiert sich über ländlichen Raum

Schneeberg. 

Schneeberg. In Schneebergs Kulturzentrum "Goldne Sonne" hat es jetzt ein Gespräch mit Uwe Gaul, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, gegeben. Er hat sich insgesamt fünf Zentren in Sachsen vor Ort angeschaut im Rahmen seiner Tour. "Der Landesverband Soziokultur hat eine Tour zusammengestellt mit Einrichtungen, die besonders sind und das ist die Goldne Sonne", so Gaul. Das Haus sei vielfältig aufgestellt. "Es werden Vereine eingebunden, das Haus hat Treffpunktcharakter für die Bevölkerung und es gibt nicht einfach nur Angebote, sondern das Haus wird bespielt von denjenigen, für die es da ist."

Hier entscheiden die Kulturräume selbst, wohin das Geld fließt

Ein Punkt sei die Klöppelschule, wo auch viele junge Leute, Kindern und Jugendliche eingebunden sind und das Schnitzen, was ebenso im Haus angesiedelt ist. Der 74-jährige Edgar Baensch sagt: "Das Schnitzen ist seit 1981 ein Hobby, dem ich gern nachgehe." Das Thema Förderung spielt im Bereich der Kultur natürlich eine Rolle.

Uwe Gaul sagt: "Wir fördern Kulturräume, was eine Besonderheit ist in Sachsen, die es sonst nirgendwo gibt. Wir überlassen es den Regionen, also den Kulturräumen, zu entscheiden, wo das Geld investiert wird. Das Gesetz gibt vor, dass es kulturell wertvolle und wichtige und bedeutsame Einrichtungen sein müssen. Soziokultur ist für mich häufig das, was jenseits der großen Hochkultur wie Oper, Schauspiel und so weiter läuft, was aber in der Fläche Gemeinwesenarbeit abbildet, die stark vernetzt ist." Was die Goldne Sonne angeht, sagt Gaul: "Das Einbinden der Vereine und das Einstehen für die Menschen, die hier eine Ort finden, das finde ich einen guten Akzent."



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