Holzgestalter präsentieren ihre Ideen

Entwürfe Künstlergruppe Exponart bereitet Auer Holzbildhauersymposium vor

holzgestalter-praesentieren-ihre-ideen
Robby Schubert, Detlef Jehn, Peter Eberlein, Paul Brockhage und Hartmut Rademann (v.l.n.r) wirken beim Symposium mit - vorn Juliane Süß, die Verantwortliche fürs Symposium seitens der Stadtverwaltung Aue. Foto: R. Wendland

Aue. Hinter den Kulissen laufen sie bereits, die Vorbereitungen für das diesjährige Auer Holzbildhauersymposium, das in 16. Auflage vom 2. bis 8. Mai im Auer Stadtgarten läuft. In den letzten Jahren sind im Rahmen der Symposien rund 150 Kunstwerke entstanden. Jetzt kommen weitere hinzu. Diesmal sind es sechs Holzgestalter der Künstlergruppe Exponart, die mitwirken.

Die ersten Skizzen und Entwürfe wurden jetzt, im Rahmen einer Präsentation, vorgestellt. Wie Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl erklärt, seien verschiedene Werke geplant. Unter anderem für Kindereinrichtungen und gemeinnützige Träger. Was der Volkskunstidee am nächsten komme, sei ein Raachermannel für den Auer Raachermannelmarkt.

Dort steckt man gerade in der Findungsphase - in Abstimmung mit der Stadt ist der Holzgestalter Peter Eberlein dabei, Entwürfe zu zeichnen. Bei den restlichen Objekten ist man schon einen Schritt weiter. Einen Tisch fürs Freibad Auerhammer gestaltet Detlef Jehn. Wie er verraten hat, soll in der Mitte der Tischplatte eine Erzgebirgslandschaft zu sehen sein.

Neue Ideen für Kindertagesstätten und Schule mit dabei

Ein Kreuz für den Eingangsbereich der Kindertagesstätte St. Nikolaus fertigt Friedhelm Schelter. Quasi ein Gemeinschaftswerk nehmen Paul Brockhage und Hartmut Rademann in Angriff. Die Beiden haben überlegt, wie ein Spielgerät oder Sitzmöglichkeiten für die Zeller Schule aussehen könnten. Das Areal, das sehr sonnig ist, wolle man beschatten, sagt Brockhage. Die Idee: ein Sonnensegel, das an ein Tipi erinnert. Hartmut Rademann fügt hinzu: "Die Schule hat die Vorstellung, dass der Bereich auch eine Stätte werden soll, wo an die Sport-Größen der Schule erinnert wird mit Namen oder Symbolen."

Rademann kann sich gut vorstellen, das Ganze über ein Relief zu lösen. Robby Schubert nimmt sich der Versöhnungsbank an, die im Auer Stadtgarten aufgestellt werden soll. "Das Thema versuche ich in Herzform umzusetzen. Entstehen soll eine Bank, deren Sitzfläche in der Mitte zusammenkippt." Als Material verwendet man Eichenholz.