Holzkunstfiguren sollen an Festjahr erinnern

Figuren Brunnenmädchen gibt's jetzt im Miniformat

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Koordinatorin Hanka Kühn (li.) und Mandy Götze-Willimowski Leiterin der Gästeinformation Bad Schlema (re.) präsentieren zusammen mit Siegfried Werner von der Firma Werner Figuren aus Seiffen (re.) die Figuren, die fürs Kurjubiläum gefertigt worden sind. Foto: Ralf Wendland

Bad Schlema. Am Anfang war es nur eine Idee, doch jetzt, pünktlich zum Jubiläum "100 Jahre Kurbetrieb im Schlematal" stehen sie zur Verfügung: Holzkunstfiguren, die aus der Werkstatt von Siegfried Werner, Inhaber der Firma Werner Figuren aus Seiffen stammen.

Festbier ist limitiert

Dargestellt werden das Brunnenmädchen von Bad Schlema und Richard Friedrich, der Entdecker der radonhaltigen Wässer. Siegfried Werner ist auf die Gemeinde zugegangen. "Es ist für uns eine Ehre, dass die Firma Werner, die weltweit einen großen Kreis an Sammlern hat, die Figuren herstellt", sagt Bad Schlemas Bürgermeister Jens Müller. Die Figuren reihen sich ein in eine Liste von Besonderheiten zum Kurjubiläum: dazu zählen auch die Festschrift und das Festbier, dass es in limitierter Auflage von 150 Flaschen nur jetzt am Festwochenende geben wird.

"Die Figuren sind so ein bisschen das I-Tüpfelchen", meint Müller stolz. Siegfried Werner sagt aus seiner Sicht: "Es freut mich, dass ich die Figuren für Bad Schlema fertigen kann. Ich bin ein Menschen, der Farben liebt und die Gestaltung." Werner fügt noch hinzu: "Es gab Wochen, da lagen nur Entwürfe für das Brunnenmädchen bei mir auf meinem Schreibtisch." Gestaltet worden sind die Figuren mit viel Liebe zum Detail: die Brunnenmädchen halten Krüge aus Lauschaer Glas in Händen.

Erhältlich an der Gästeinformation

In Summe ist es ein handwerklichen Produkt aus der Region. "Wir schlagen den Bogen von der Historie zur Modernen", ergänzt Mandy Götze-Willimowski Leiterin der Gästeinformation Bad Schlema mit Blick auf Richard Friedrich damals und die Tradition des Brunnenmädchens heute.

Erhältlich sind die Figuren in der Gästeinformation. Wie Jens Müller weiß, wollen Gäste, die nach Bad Schlema kommen, etwas mit nach Hause nehmen. Anfragen habe man diesbezüglich immer wieder welche. "Ziel war es von Beginn an, dass wir ein Festjahr gestalten, wo man von Januar bis Dezember an die 100 Jahre Kurbetrieb erinnert", so Müller. Und man wolle etwas Bleibendes. Dort reihen sich viel Dinge ein, so Müller. Die Figuren gehören an der Stelle mit dazu.