Horror im eigenen Auto - Fahrzeugbrände

Einsatz 2017 wurden bisher 15 Fahrzeugbrände registriert

horror-im-eigenen-auto-fahrzeugbraende
Der erste Angriff im Einsatz brennender PKW in Zöblitz wurde mit Wasser geführt. Foto: Jan Görner

Zöblitz. Dieses Jahr hat es im gesamten Erzgebirgskreis bereits über 15 Fahrzeug-Brände gegeben.

Einer davon ereignete sich vergangene Woche in Zöblitz. Eine junge Frau fuhr mit ihrem PKW die Johannisstraße entlang, als sie merkte, dass mit ihrem Fahrzeug etwas nicht stimmt. Als Rauch aus dem Motorraum in den Fahrzeugraum drang, stoppte sie das Fahrzeug, stieg aus und brachte ihre beiden Kinder in Sicherheit. Wenig später brannte der vordere Teil des Autos.

Wie sollte man im Ernstfall reagieren?

Die Feuerwehr Zöblitz löschte das Feuer mit Wasser und Schaum. "Die junge Frau hat richtig reagiert", sagte der Wehrleiter Marko Hirsch. Zuerst gelte es, alle Insassen in Sicherheit zu bringen und unter 112 die Feuerwehr zu rufen. "Wenn die Brandentwicklung noch nicht so weit fortgeschritten ist, lässt sich viel mit einem Feuerlöscher machen", so der Wehrleiter.

Deshalb empfiehlt er jedem Autofahrer, einen Feuerlöscher im Auto mitzuführen. Sollten Ausbreitung des Feuers, die davon ausgehende Hitze und die Rauchentwicklung extremer sein, dann rät er jedoch dazu, unbedingt die Finger von Selbstlöschversuchen zu lassen. Explosionen á la Hollywood seien jedoch selten, wenngleich auch nicht auszuschließen.

Weniger Fahrzeugbrände 2017

Bei Elektrofahrzeugen oder Fahrzeugen mit alternativen Antrieben, Hybridfahrzeugen und Mobilen mit LPG-Anlagen kann es schon zu einer erhöhten Brandlast kommen und im ungünstigsten Fall auch zu Explosionen, so Marko Hirsch.

Auf das Jahr hochgerechnet scheint es 2017 deutlich weniger Fahrzeugbrände zu geben als in den Vorjahren. 2015 wurden, wie der Kreisbrandmeister Lutz Lorenz mitteilte 40 dieser Einsätze gezählt, vergangenes Jahr 56.