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Hortkinder erforschen Straßennamen

Projekt Wo bitte liegt die Straße M?

Es ist ein spannendes Projekt dem sich die Auer Weltentdecker derzeit widmen. "Wo bitte liegt die Straße M?" läuft in Kooperation mit dem Bürgerhaus Aue und über die Sächsische Jugendstiftung. Die Hortkinder forschen nach, welche Straßen es in Aue gab und gibt und blicken hinter die Kulissen, um zu verstehen, warum man den Straßen gerade die Namen gegeben hat, die sich tragen. Ist eine Straße nach einer Person benannt, wird die Vita dieser interessant. Hortleiter Andreas Rucks erklärt: "Es ist ein Geschichtsprojekt, wo man Kindern Dinge aus ihrem Ort nahe bringt und sie dafür sensibilisiert, dass es mehr als die jetzigen Straßennamen gibt." Die Zeit, die man investiert, soll sich lohnen. Entstehen wird im Endeffekt ein Buch in einer Auflage von maximal 20 Stück. Hinterlegt wird es an öffentlichen Orten, wie der Bibliothek. Jetzt, nach den Sommerferien, startet man mit einer "Foto-Tour" durch Aue denn die alten Ansichten von Aue sollen Fotos von heute gegenübergestellt werden. Um für die Kinder einen Anreiz zu schaffen, hat sich Hortleiter Andreas Rucks etwas einfallen lassen: "Die Kinder finden die einzelnen Orte mittels Geocaching." Die Routen hat Rucks selbst definiert. Fürs Projekt hat er auch Heinz Poller ins Boot geholt.

Der Ortschronist stellt Material zur Verfügung und bringt sich mit seinem Wissen mit ein: "Das man den Kindern ein Stück Stadtgeschichte auf diese Weise nahe bringt, finde ich eine gute Sache. Dabei können die Kinder ihrem Forschungsdrang nachgehen." Kartenmaterial steht den Kindern für ihre Recherche-Arbeiten aus der Zeit von 1936 bis in die Gegenwart zur Verfügung.



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