HSV empfängt Bischofswerda

Handball Verbandsliga-Meister ist heute zu Gast in Marienberg

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Marcela Splechtova vom HSV Marienberg beim Torwurf. Foto: Jan Görner

Marienberg. Nach einigen Wochen Pause dürfen sich die Fans des HSV 1956 Marienberg endlich wieder auf Heimspiele ihres Vereins freuen. In der Turnhalle "Am Goldkindstein" treffen die Sachsenliga-Handballerinnen des Vereins heute ab 17.30 Uhr auf den VfB Bischofswerda.

Das Spiel wird kein Selbstläufer

Obwohl es sich bei den Gästen um einen Aufsteiger handelt, ist ein spannendes Match zu erwarten. Schließlich haben die Damen aus Bischofswerda nach einem holprigen Start mit drei Niederlagen in die Erfolgsspur gefunden. Zuletzt gelangen ihnen zwei klare Siege, sodass sie mit 4:6 Punkten in der Tabelle Rang 8 einnehmen. Damit liegen sie nicht allzu weit hinter den Marienbergerinnen, die als Tabellenfünfter 6:4 Punkte aufzuweisen haben. Mit einem Sieg könnte der VfB also gleichziehen.

Zwei Torjägerinnen stehen sich gegenüber

Auf eine spektakuläre Partie können sich die Zuschauer auch deshalb freuen, weil mit HSV-Spielerin Ioana-Anna-Maria Pocris (40 Tore) und Franziska Petalla (36) aus Bischofswerda die derzeit besten Torjägerinnen der Liga aufeinander treffen. Pocris traf zuletzt beim HC Leipzig II siebenmal und hatte somit großen Anteil daran, dass Marienberg einen ungefährdeten 37:27-Sieg feiern konnte.

Allerdings warnte HSV-Trainer Stefan Süßmilch aufgrund der Personalsorgen des Gegners davor, das Ergebnis überzubewerten. Nun erwartet er gegen Bischofswerda eine schwerere Aufgabe: "Wir müssen vor allem unsere Heimstärke nutzen, um die notwendigen Punkte für einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erkämpfen."