Hummelcup als ein Highlight im Jubiläumsjahr

EHV Aue hatte Handball-Hochkaräter zu Gast

Lößnitz

Die Handballer des EHV Aue, die 2026 das 100-Jährige Jubiläum feiern, haben am Wochenende den Hummelcup in eigener Halle in Lößnitz ausgerichtet als eines der Highlights im Jubiläumsjahr.

Hochkarätige Gäste in Lößnitz

Zu Gast waren mit dem SC Magdeburg, der SG Flensburg-Handewitt und dem SC DHfK Leipzig drei hochkarätige Mannschaften, die mit einen Staraufgebot an den Start gegangen sind, darunter einige Olympiasieger und Weltmeister. „Es waren tolle Handball-Tage, einfach genial. Es hat riesigen Spaß gemacht. Das solche Hochkaräter in Aue waren, darauf können wir stolz sein und da werden wir noch Jahre gerne drüber reden“, schwärmt EHV-Manager Rüdiger Jurke.

Magdeburg gewinnt den Hummelcup

Den Hummelcup gewonnen haben die amtierenden Deutschen Meister aus Magdeburg. Im Finale hat sich die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert mit 35:28 (16:14) gegen Bundesliga-Absteiger SC DHfK Leipzig durchgesetzt.

Aue unterliegt Flensburg

Im kleinen Finale standen die Auer Gastgeber Flensburg gegenüber und mussten sich mit 45:29 (13:18) geschlagen geben. Das Ergebnis war diesmal nicht so knapp, wie im Dezember 2013, als der EHV Aue im Pokalspiel schon einmal auf Flensburg getroffen ist.

Trotz des deutlichen Ergebnisses jetzt, ist Rüdiger Jurke stolz: „Die Jungs haben zwar verloren, sich aber dennoch ordentlich geschlagen.“ Die besten Torschützen auf Auer Seite waren in dem Spiel Paul Bones mit sieben und Justin Döbler mit fünf Treffern.

Auch gegen Magdeburg chancenlos, aber kämpferisch

Im ersten Spiel gegen Magdeburg standen die Auer auf verlorenem Posten mit einem Endergebnis von 46:31 (22:13), doch auch da hat sich das Team um Trainer Uwe Jungandres nicht kampflos ergeben.

EHV-Kapitän Sebastian Paraschiv sieht das Turnier positiv: „Es ist eine tolle Erfahrung, gegen solche Teams, wie Magdeburg spielen zu können, gerade auch für die jungen Leute im Team und man sieht mal live, wie ein Champions League-Sieger zupackt. Das haben wir zu spüren bekommen. Wir haben gezeigt, was wir können. Das Ergebnis geht voll in Ordnung.“

Fanfest nach den Spielen

Im Nachgang der Spiele hat ein großes Fanfest rund um die Erzgebirgshalle in Lößnitz gegeben, wo die Auer eine ganze Reihe ehemaligen Spieler und Trainer begrüßen konnten. (rsw)

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