Humor und Obst im Erzgebirge: Wie sich ein Carnevalsclub für die junge Generation stark macht

Mithilfe eines Fonds und möglichst vielen Sponsoren will der Gelenauer Verein die Schulobstversorgung finanziell absichern

Gelenau

Beeindruckende Kostüme und flotte Sprüche sind zu erwarten, wenn der 1. Gelenauer Carnevalsclub am 7., 14. und 17. Februar jeweils ab 20 Uhr im Volkshaus seine Faschingsbälle durchführt. Für die Gelenauer ist ihre große Leidenschaft aber viel mehr als nur Spaß und Klamauk. Mit seinem "Fonds für besonders zukunftsweisende Umstände" macht sich der Verein bereits seit dem Jahr 2002 für die junge Generation im Ort stark.

 

Unterstützung für Schulen und Familien

Geschenke für Neugeborene werden damit ebenso bezuschusst wie Exkursionen der örtlichen Grundschule und der Freien Schule Erzgebirgsblick. Nun kommt ein neues Projekt dazu. "Wir wollen die Schulobstversorgung für die Grundschule damit finanzieren", erklärt der Vereinsvorsitzende Yannic Cyffka, dessen Verein daher auf der Suche nach Sponsoren ist. Außerdem wird es beim Fasching erstmals eine große Tombola geben.

Auch eine Tombola soll helfen

Unter dem Motto "Der 1. GCC spielt verrückt - mit Karten, Würfel und viel Glück" steht bei den Gelenauer Faschingsbällen auch diesmal der Humor im Vordergrund. Und doch werden die Carnevalisten selbst bei diesen Veranstaltungen für ihren Fonds werben. Schließlich sollen neben der neuen Tombola, bei der ein Hauptpreis im Wert von 250 Euro winkt, weitere Wege der Unterstützung erschlossen werden.

 

Verein wirbt aktiv um Unterstützer

Bereits im Vorfeld der Faschingsbälle wurden deshalb 140 Flyer verteilt, die auf das Anliegen aufmerksam machen. "Wir freuen uns über jede Unterstützung - ganz gleich, ob als einmalige Spende oder als regelmäßiger Beitrag. Jeder Euro hilft dabei, Kinder und Jugendliche in unserem Ort nachhaltig zu fördern", so die klare Botschaft des Vereins.

Faschingswette gab einst den Anstoß

Und natürlich geht der 1. GCC mit gutem Beispiel voran. Wie in den vergangenen Jahren fließt auch diesmal ein Euro jeder verkauften Eintrittskarte in den "Fonds für besonders zukunftsweisende Umstände". Der war vor 24 Jahren im Zuge einer Faschingswette mit dem damaligen Bürgermeister Reinhard Penzis entstanden und diente in Kooperation mit der Gemeinde zunächst vor allem der Babybegrüßung.

 

Vom Kulturprojekt zur dauerhaften Unterstützung

Um Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, kamen die Schul-Exkursionen schon bald dazu - und nun die Schulobstversorgung. "Deren Förderung ist im vergangenen Jahr ausgelaufen", erklärt Cyffka, dessen Verein schon seit Dezember die Finanzierung übernimmt. Nun soll daraus dank der Hilfe von Spendern und Sponsoren ein dauerhaftes Projekt werden.

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