"Ich führe die Familientradition fort"

Tag der offenen Tür 200 Besucher sind ins Berufsschulzentrum Zschopau gekommen

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Julia Baldauf löst mit einem Schlagschrauber die Schrauben an einem Lenkgetriebe eines alten VW, beobachtet von Kevin Gläser, Jonas Dathe und Ausbilder Andreas Uhlig. Beim Tag der offenen Tür im Berufsschulzentrum Zschopau konnten die Besucher in der Kfz-Abteilung sehen, wie die künftigen Mechatroniker arbeiten. Foto: Dirk Trautmann

Zschopau. In der Kfz-Abteilung des Berufsschulzentrums waren beim Tag der offenen Tür einige Auszubildende bei der Arbeit an verschiedenen Fahrzeugen zu sehen. Julia Baldauf führte gekonnt den großen Schlagschrauber und löste Schraube um Schraube am Lenkgetriebe des 2er Golf, unterstützt von Kevin Gläser aus Krumhermersdorf und dem Gornauer Jonas Dathe.

"Ich scheue mich nicht davor, schmutzige Finger zu bekommen, denn ich bin damit aufgewachsen. Mit meinem Berufswunsch führe ich eine Familientradition fort", erzählte die künftige Kfz-Mechatronikerin. Der Großvater der Lauterbacherin ist Kfz-Meister, ihr großer Bruder hat die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker schon abgeschlossen.

Die jungen Leute arbeiteten unter den gestrengen Augen von Berufsschullehrer Andreas Uhlig. "An so einem Tag können wir auch mal etwas machen, wofür während der Woche kaum Zeit ist", sagte der Ausbilder, der große Stücke auf die drei Lehrlinge hält. "Sie haben sich sofort bereit erklärt, auch am Tag der offenen Tür in die Berufsschule zu kommen", erklärte der 41-Jährige, 200 Besucher waren zum Tag der offenen Tür zum Standort Zschopau des Beruflichen Schulzentrums für Ernährung, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises gekommen und sahen sich an, was die Ausbildenden beispielsweise in der Holzverarbeitung und in der Kfz-Abteilung schon beherrschen.