Ideenentwicklung: "Potenzial für eine Erfolgsgeschichte"

Kultur Delegationen der Region Chemnitz beraten über Kulturstrategien

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Regionalkonferenz zum Thema Kulturhauptstadt 2025 in der Stadthalle Oelsnitz am 16.05.2018. Foto: Ernesto Uhlmann / Stadt Chemnitz

Oelsnitz. Zum ersten Mal überhaupt versammelten sich am gestrigen Mittwoch die Oberbürgermeister und Bürgermeister der Chemnitzer Region zu einem Treffen. Vertreter aus 22 Städten und Gemeinden des Chemnitzer Modells sowie aus Freiberg und Zwickau waren der Einladung der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ins erzgebirgische Oelsnitz gefolgt. Ziel des Zusammentreffens war die Beratung und Entwicklung von Kulturstrategien im Rahmen der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025.

Barbara Ludwig gibt Impulse

Barbara Ludwig eröffnete das Treffen mit den Worten: "Unsere Region verbindet sehr viel - von der Industriegeschichte über familiäre Beziehungen und den demografischen Wandel bis hin zur Suche nach Identität. Uns verbindet aber auch das Nachdenken über die Zukunft. Ich bin mir sicher, mit einer gemeinsamen Strategie können wir dabei viel mehr erreichen als jede einzelne Kommune allein. Mit dieser Kulturhauptstadtbewerbung ergibt sich nun der perfekte Zeitpunkt, mit den Mitteln der Kultur ein Angebot zu erarbeiten, das Anlass genug ist, in der Region zu bleiben oder in die Region zu kommen."

Nach dem Impulsvortrag begannen die Delegationen mit der Erarbeitung von Grundlagen für gemeinsame Strategien. Im Fokus standen dabei die Themen Textilindustrie und Industriegeschichte, Kulturmarketing und Identität sowie gemeinsame Kulturprojekte der Region.

Optimistischer Blick in die Zukunft

Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft Oliver Scheytt sagte zum Schluss: "Ich habe das Gefühl, heute wurde die Identitäts-Manufaktur der Kulturregion Chemnitz begründet" und spricht damit aus, worin sich alle einig sind: dieses Vorhaben hat das Potenzial für eine Erfolgsgeschichte.